Fernsehen : Amazon stellt Streaming-Angebot Fire TV vor

Fernsehen : Amazon stellt Streaming-Angebot Fire TV vor

Apple hat vorgelegt, Amazon zieht nach: Am Mittwoch hat das Unternehmen seine TV-Box Fire TV vorgestellt. Zwar ähnelt das Gerät optisch dem Konkurrenten, soll aber nicht unter den aktuellen Problemen leiden.

Streaminggeräte für das heimische Wohnzimmer haben Hochkonjunktur: Statt Festplattengeräten setzen Unternehmen wie Apple und Google seit kurzem auf reine Übertragungsstationen, die Daten aus dem Funknetzwerk direkt auf der Fernseher übertragen. Nun folgt Amazon dem Trend und präsentiert mit dem Fire TV eine kompakte Box, die den Bedürfnissen vieler Nutzer entgegenkommen dürfte – vorerst aber nur in den USA.

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Das Gerät soll laut Peter Larsen, Chef der Kindle-Sparte, drei Probleme aktueller Geräte lösen: Suchfunktionen, Leistungsprobleme und geschlossene Systeme sollen der Vergangenheit angehören. Der Fire TV verfügt über einen Quad-Core-Prozessor mit integriertem Grafikchip sowie 2 Gigabyte RAM. Als Betriebssystem setzt Amazon das von seinen Tablets bekannte Android-basierte Fire OS ein. Die Bluetooth-Fernbedienung beinhaltet ein Mikrofon, über das Sprachsuchen ausgeführt werden können. Neben der Übertragung von Serien und Filmen aus dem hauseigenen Amazon Prime Video-Dienst erlaubt die Box das Streaming von Videoplattformen wie YouTube, Netflix und Hulu. Außerdem steht der Dienst FreeTime Unlimited zur Verfügung, über den Kinderserien wie die Sesamstraße oder Inhalte von Nickelodeon angeschaut werden können. In Kürze ist es möglich, Spiele direkt auf dem HD-Fernseher darzustellen: Ab kommenden Monat werden Tausende Spiele zum Download bereitstehen. Als Steuerung dafür lässt sich die integrierte Fernbedienung benutzen, alternativ gibt es den Fire Game Controller, ein Gamepad, das für $39,99 verfügbar sein wird.

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Aktuell dominiert Amazon den Onlinehandel, im Bereich Streaming führen aber Unternehmen wie Google und Netflix. Im vergangenen Jahr hat Amazon laut dem Finanzdienstleister Cantor Fitzgerald rund eine Milliarde Dollar für den Kauf von Inhalten und die Produktion eigener Serien ausgegeben, was trotz ansonsten guter Umsatzzuwächse für eine karge Finanzbilanz gesorgt hat.

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