Filmdatenbank: Raubkopierer aus dem Kino.to-System aufgespürt

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Filmdatenbank: Raubkopierer aus dem Kino.to-System aufgespürt

Zwei Jahre nach der Abschaltung des illegalen Filmportals Kino.to haben Ermittler einen weiteren mutmaßlichen Urheberrechtsverletzer in Schleswig-Holstein aufgespürt. Der Mann soll rund 120.000 Filme bei Kino.to oder anderen Streamingportalen hochgeladen haben.

Bereits am vergangenen Mittwoch sei die Wohnung des Mannes durchsucht worden, sagte Wolfgang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Dresden. Gegen den Mann werde wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung ermittelt. „Der Beschuldigte war kooperativ und hat seinen Tatbeitrag vollumfänglich eingeräumt“, sagte Klein. Deswegen sei er auf freiem Fuß geblieben.

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Größter Wirtschaftskrimi der Internet-Szene Kino.to - die Geschichte eines Millionenreibachs

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Quelle: Laif


Die führenden Köpfe von Kino.to, darunter der Gründer aus Leipzig und der Chef-Programmierer, waren in den vergangenen beiden Jahren zu Haftstrafen verurteilt worden. Nach Angaben von Klein sind die Ermittlungen im Kino.to-Komplex aber längst noch nicht abgeschlossen. Die sächsische Generalstaatsanwaltschaft in Dresden koordiniert die Ermittlungen.

Vor dem Skandal war kino.to eine der erfolgreichsten Internet-Seiten Deutschlands. Das Portal galt als erste Adresse, um kostenlos Kinofilme und Fernsehserien am PC zu schauen. In der Spitze tummelten sich vier Millionen Besucher am Tag auf der Web-Site und genossen einen Streifen nach dem anderen. Zur Auswahl standen zuletzt Kopien von 21.000 Kinofilmen, 107.000 TV-Serien-Folgen und 7000 Dokumentarfilmen.

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Kino.to machte Millionengewinne durch Werbung, die auf der Webseite lief. Die Gründer aus Leipzig soll am meisten profitiert und mehr als 6,6 Millionen Euro kassiert haben. Kino.to arbeitete so erfolgreich, dass seine Macher sogar erwogen, Ableger im Ausland zu gründen.

Das Geschäft hatte nur einen Nachteil: Es war illegal. Die Filme und TV-Serien auf Kino.to waren allesamt unerlaubt kopiert. Am Ende sollte das Unterfangen als größter Urheberrechtsklau in die noch junge Internet-Geschichte Deutschlands eingehen. 

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