Filmdownloads: Apple startet in Deutschland Verkauf und Vermietung von Kinofilmen

20. September 2008
Apple-Chef Steve Jobs stellt Quelle: rtrBild vergrößern
Apple-Chef Steve Jobs stellt die "iTunes" vor Quelle: rtr
von Thomas Stölzel

Der Apple-Chef will auch in Deutschland Kinofilme über iTunes anbieten – und bedrängt damit ProSiebenSat.1 und die Deutsche Telekom.

Vom kalifornischen Computerkonzern Apple hatten die beiden großen deutschen Online-Videotheken bisher wenig zu befürchten. Der Deutsche-Telekom-Ableger Videoload und die ProSiebenSat.1-Tochter Maxdome konnten in Ruhe ihren Geschäften nachgehen. Apples Gründer und Chef Steve Jobs bietet zwar schon seit zwei Jahren über seinen iTunes Store Kinofilme an, die Internet-Nutzer kaufen und herunterladen können. Anfang des Jahres begann er zudem, Streifen zu verleihen – für 24 Stunden sind die Dateien abspielbar, dann werden sie gelöscht. Aber diese Angebote gibt es bisher nur in englischsprachigen Ländern. Bei iTunes Deutschland können Nutzer derzeit nur einige TV-Serien erwerben.

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Apples Filmoffensive in Deutschland

Doch jetzt geht Jobs mit seinem Filmangebot auch in Deutschland in die Offensive. In wenigen Wochen sollen hier der Verkauf und die Vermietung von Kinofilmen via iTunes starten, heißt es aus Unternehmenskreisen. Zum Jahresende erhalten die Kunden zudem die Chance, die Streifen auch in hochauflösender HDTV-Qualität herunterzuladen, berichtet ein Insider.

Die Filme lassen sich auf Computer und iPods abspielen. Das Gerät Apple TV, vergleichbar mit den Set-Top-Boxen von Videoload und Maxdome, überträgt sie zudem aufs Fernsehgerät. Aktuell arbeitet Apple den Informationen zufolge daran, am Konzernsitz in Cupertino eine digitale Bibliothek mit deutschsprachigen Filmen aufzubauen.

Apples Vorteil: Die Filme von Telekom und ProSiebenSat.1 laufen nur auf Computern mit Microsoft-Windows-Programmen. Apples Streifen laufen dort und auf Apple-Computern.

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Kommentare | 22Alle Kommentare
  • 20.09.2008, 23:01 UhrWilli

    Wurde aber auch Zeit. Mal sehen, ob man die Filme dann auch mit Original-Sprache anschauen kann (wie bei DVD üblich).

  • 21.09.2008, 02:05 Uhrmike

    super sache, wenn's einigermaßen bezahlbar ist

  • 21.09.2008, 21:42 UhrBesserWessi

    Zum Thema Original-Sprache: Da eine Tonspur auf einer DVD keinen geringen Platz benötigt und wer auch schon mal selbst Videos umdekodiert hat weiss, dass die Tonspur viel Speicherplatz benötigt, so dass eine Zweisprachigkeit wohl zu unbequem ist. Wer das Original hören will, kann sie sich auf den Senderplattformen in den USA aber schon heute konstenlos rüberstreamen mit einem kleinen Trick. Denn der Service gilt nur für Ansässige in den USA, doch wozu gibt es Proxys??? ;-)))

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