Firefox & Co.: Zeitenwende am Browsermarkt

Firefox & Co.: Zeitenwende am Browsermarkt

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Auf einem Computermonitor mit den Symbolen der Internetbrowser Firefox, Google Chrome, Apple Safari und Internet Explorer liegen drei Tastaturtasten des Buchstaben W

Erstmals hat der Firefox Microsofts Internet Explorer als erfolgreichsten Browser verdrängt. Auch Googles Chrome findet immer mehr Anhänger. Welche Browser in welchen Bereichen die Nase vorn haben.

Eigentlich ist der Vorsprung des Firefox-Browsers vor dem Rivalen Internet Explorer mit 0,59 Prozent Marktanteil eine Marginalie. Und doch markiert die Zahl des Web-Analyseunternehmens StatCounter.com eine Zeitenwende: Erstmals hat der Firefox Microsofts jahrelang uneinholbar scheinendes Surfprogramm in Europa vom ersten Platz verdrängt.

Ein Erfolg, der bei der Vorstellung der ersten Firefox-Version vor sechs Jahren alles andere als absehbar war – und von dem doch die Online-Gemeinde so sehr profitiert hat. Denn der Wettbewerb mit der Programmierer-Community des Mozilla-Konsortiums, die den Firefox entwickelt, zwang Microsoft, seine technisch überholte Online-Software grundlegend zu erneuern.

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Und seit der Internet-Riese Google 2008 den Browser Chrome auf den Markt brachte, hat sich die Konkurrenz um die beste Zugangssoftware zum Netz noch verschärft. Nun geht der der Wettstreit in die nächste Runde. In Kürze wird Microsoft die finale Fassung des Internet Explorer 9 ins Netz stellen. Auch der Firefox 4 wird in Kürze fertig, und die nächste Version von Googles Browser nähert sich dem Vernehmen nach ebenfalls der Freigabe. Ex-plorer, Firefox und Chrome 9 werden die komfortabelsten und sichersten – vor allem aber die schnellsten Browser sein, mit denen Web-Surfer je unterwegs waren. Denn alle Anbieter haben intensiv an der Geschwindigkeit gearbeitet, mit der die neuen Programme Web-Seiten aufbauen. Auch internetbasierende Softwareangebote wie Googles Online-Textverarbeitung Docs, Microsofts Office-Ableger im Netz oder Facebook-Spiele laufen nun sichtbar flüssiger.

Ziel ist, die Leistungsgrenzen zwischen Software auf dem Rechner und solcher, die aus dem Netz geladen wird, zu verwischen. Dafür nutzen die Entwickler nun unter anderem auch die Rechenleistung der PC-Grafikkarten für die Berechnung der Inhalte im Browser-Fenster. Mit Erfolg: Laut Tests bieten alle Browser annähernd vergleichbare Geschwindigkeiten. In einem Punkt aber setzt dieses Mal der Internet Explorer 9 den Trend: Als erster Browser bietet er eine Funktion, mit der Nutzer unterbinden können, dass Internet-Anbieter und Werbe-Dienstleister ihr Surfverhalten im Netz nachverfolgen.

Damit konterkariert Microsoft zwar auch sein eigenes Internet-Werbegeschäft, erfüllt aber eine alte Forderung vieler Datenschützer.

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