Flacher, größer, schärfer: Worauf Sie beim Fernseherkauf achten müssen

Flacher, größer, schärfer: Worauf Sie beim Fernseherkauf achten müssen

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Die Qual der Wahl: Das Angebot am TV-Markt ist größer denn je.

von Kathrin Grannemann

Bei der IFA werden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Fernseher vorgestellt, deren Funktionen Rekorde brechen. Ein Wegweiser durch den TV-Dschungel.

Frei nach dem Motto „Welches Schweinderl hätten sie denn gern?“ fällt die Wahl auf dem TV-Markt aktuell schwer. Egal ob Displaytechnik, Auflösung, Funktionsspektrum und 3D-Fähigkeiten: Manches brauchen Sie, auf manches können Sie getrost verzichten.

Aktuell dominieren Fernseher mit LED-Technologie den Markt. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung von LCD. Dort werden alle Bildpunkte in die drei Farben Rot, Grün und Blau aufgeteilt, die zusammengemischt die gewünschte Farbe ergeben. LED-Fernseher nutzen diese Technologie und ergänzen sie um eine Hintergrundbeleuchtung, die entweder im Rahmen des Geräts (Edge-LED) oder direkt hinter dem Display (Direct-/Full-LED) eingelassen ist. Letztere Technologie liefert eine bessere und gleichmäßigere Bildqualität, erhöht dafür aber die Bautiefe des Fernsehers.

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Klassische LCD-Fernseher sind ebenfalls noch verfügbar, hier wird das Display mit Leuchtstoffröhren illuminiert. Auch hier ist die Tiefe des Geräts ein Nachteil.

Eine weitere Option ist ein Fernseher mit Plasmatechnik. Bei diesen wird das Bild mit Hilfe von Gas erzeugt. Das Leuchtmittel im Gerät wird mit Plasmaentladungen zum Leuchten gebracht. Plasmafernseher bieten extrem gute Kontrastwerte.

Während LCD und LED einen geringen Stromverbrauch aufweisen, haben Plasmafernseher in Sachen Bildqualität derzeit die Nase vorn. Die Unterschiede werden aber mit jeder Generation geringer, viele LED-Fernseher können mittlerweile mit Plasmageräten mithalten. Um langfristig nicht nur Spaß am Gerät, sondern auch eine geringe Stromrechnung zu haben, sollten Dauernutzer deshalb auf LCD oder LED setzen.

Eine Frage der Größe

Bevor Sie sich ein Gerät kaufen, sollten Sie klären, für welchen Raum und für welchen Einsatz er taugen soll. Grundsätzlich sollten Sie sich für ein Gerät mit Full-HD-Auflösung, also mindestens 1920 mal 1080 Pixel, entscheiden. Welche Bildschirmdiagonale ist aber die richtige?

Auf der IFA werden Geräte mit bis zu 105 Zoll Bildschirmdiagonale, also rund 2,7 Metern, gezeigt. Für den normalen Haushalt darf es getrost etwas weniger sein. Die aktuell meistverkaufte Bildschirmdiagonale ist 46 Zoll. Sie eignet sich für einen Abstand zwischen zwei und drei Metern zwischen Couch und Gerät am besten. Wer ein größeres Wohnzimmer hat, kann auch einen größeren Fernseher wählen.

Ein Schlüsselwort der diesjährigen IFA wird Ultra High Definition, kurz UHD, sein. Dabei handelt es sich um die vierfache HD-Auflösung. Das mag beeindruckend klingen, sollte aber noch kein Kaufkriterium sein. Bisher sind diese Geräte noch deutlich zu teuer. Zudem ist frühestens in zwei Jahren mit flächendeckend verfügbaren Inhalten für diese Auflösung zu rechnen. Auch die Hersteller von Kameras springen erst langsam auf den UHD-Zug auf. Zudem gibt es aktuell nur wenige Geräte in einer Größe unter 55 Zoll Bildschirmdiagonale mit UHD-Auflösung.

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