Fortschritt : Die Digitalisierung frisst ihre Kinder

Fortschritt : Die Digitalisierung frisst ihre Kinder

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Technik verschwindet

von Sebastian Matthes

Eine Exklusivstudie der Leipziger Denkfabrik 2b Ahead zeigt, welche Technologien bis 2020 verschwinden werden – und wie wir stattdessen leben.

Das nächste Opfer ist die Videothek. Dabei sah es anfangs noch ganz gut aus für sie. Die Verleihketten versuchten unermüdlich, mit der Digitalisierung Schritt zu halten: Sie stellten auf DVDs um, nahmen Playstation-Spiele ins Programm und ergänzten ihr Angebot schließlich um die brillanten Bilder der Blu-ray-Disk.

Alles vergeblich. Die Videothek wird von der Digitalisierung hinweggefegt: Die größte US-Kette Blockbuster stürzte erst im Herbst in die Insolvenz. Weitere werden folgen. Sie sind schlichtweg nicht mehr gefragt. Abermillionen Menschen laden Videos aus dem Netz, spielen Filme direkt im Internet ab – oder lassen sich neue Serien zumindest per Post nach Hause schicken.

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Dabei ist die Videothek nur das prominenteste Opfer. USB-Sticks, Festplatten, ja selbst Fernseher und Lampen, wie wir sie heute kennen, wird es schon in wenigen Jahren nur noch in den Wohnzimmern unserer Großeltern geben – wenn überhaupt.

Welche Techniken bis 2020 verschwinden werden hat die Denkfabrik 2b Ahead exklusiv für die WirtschaftsWoche in einer Studie ermittelt. Dafür haben die Leipziger Zukunftsforscher Dutzende Technologieexperten und Manager großer Konzerne befragt. Der Trend ist klar: „Die Digitalisierung überholt sich selbst“, sagt 2b-Ahead-Geschäftsführer Sven Gábor Jánszky. „Viele elektronische Produkte der ersten Generation werden von neuen, leichteren, interaktiveren Nachfolgern abgelöst.“

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