Fotos: Papierbilder per Fotokiosk

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Fotokiosk: Der Kunde kann Ausschnitte festlegen und Belichtungsfehler kaschieren

Auch im Digital-Zeitalter wünschen sich Fotofreunde Papierbilder zum Anfassen und Herzeigen.

500-mal pro Sekunde macht es durchschnittlich in Deutschland „Klick“ – und ein Foto ist im Kasten. Rund 15 Milliarden Bilder kommen so pro Jahr nach Berechnungen des Photoindustrie-Verbandes zusammen. Ein Großteil der Fotos allerdings vergammelt in den Speicherchips der Kameras oder auf den Festplatten der Heimcomputer. Denn vielen Konsumenten ist der Weg vom Digitalfoto zum Papierbild bisher zu kompliziert und aufwendig.

Dabei gibt es inzwischen immer mehr Möglichkeiten, digitale Urlaubserinnerungen auch für Freunde und Verwandte erlebbar zu machen. Den Angeboten zur Bildwiedergabe widmet die Photokina erstmals mehr als 10.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. „Vor allem die Bildbestellung über Fotokioske oder das Internet wird immer beliebter“, sagt Helmut Rupsch, Präsident des Photo-Industrieverbandes. Noch aber sind Fotogeschäfte, Elektronikläden oder Drogeriemärkte erste Anlaufstelle für den Ausdruck digitaler Bilder.

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Von der Speicherkarte direkt in den Foto-Bestellcomputer

Von der Speicherkarte aus der Kamera überspielt der Fotofreund dort seine Bilder direkt in den Bestellcomputer. Am Gerät legt er Ausschnitte fest, optimiert Farben und Helligkeit. Wenige Tage später liegen die fertigen Bilder im Geschäft bereit. Fotos der Standardgröße 10x15 Zentimeter sind für unter zehn Cent zu haben, hinzu kommt meist eine Bearbeitungsgebühr von rund einem Euro pro Bestellung.

Zunehmend komfortabler wird die Bildbestellung übers Web. Zahlreiche Anbieter buhlen dort um Kundschaft. Die Bekanntesten sind Pixum.de, Foto.com, happyfoto.de und fotokasten.de. Daneben haben Discounter wie Aldi und Lidl sowie die Drogerieketten dm, Schlecker und Rossmann Online-Bilderdienste im Angebot. 10x15-Zentimeter-Bilder kosten gut zehn Cent.

Dank der Verbreitung schneller DSL-Anschlüsse schrumpft die Wartezeit für die Übertragung der Bilddaten immer weiter zusammen. Zudem erledigt der PC die Übertragung automatisch nach dem Bestellvorgang, und zumindest für Onliner mit Internet-Flatrate ist der Transfer gratis. Rupsch nennt einen weiteren Vorteil: „Mit der Bestell-Software können die Kunden ihre Bilder am PC nach Herzenslust drehen, bearbeiten und verfremden.“

Zwei bis drei Tage nach der Bestellung kommen die Papierbilder per Post nach Hause. Das Porto liegt meist bei ein bis drei Euro pro Sendung. Dabei lohnt der Blick ins Kleinge-druckte, denn manche Anbieter schlagen noch Verpackungs- oder Bearbeitungsgebühren auf die Rechnung auf. Wer größere Bestellungen aufgeben möchte, sollte ein paar Testbilder an verschiedene Anbieter senden, um die Qualität zu überprüfen.

Fehler bei Farbe und Format kann vermeiden, wer am heimischen Computer ausdruckt. Spezielle Fotodrucker bieten Epson, Canon, Hewlett-Packard für unter 100 Euro an, leistungsfähige Modelle kosten knapp 200 Euro. Dank Vorschau-Monitor und eingebautem Speicherkarten-Leser bringen viele Drucker Fotos auch ohne PC zu Papier – in in 30 bis 60 Sekunden pro Bild. Die Qualität der Ausdrucke per Tintenstrahl oder Thermosublimation ist beeindruckend. Die Preise der Ausdrucke allerdings liegen zumeist noch über denen der Großlabore: Durchschnittlich 25 bis 30 Cent kostet ein Bild aus dem Printer. Kodaks Multifunktionsdrucker EasyShare 5300 allerdings überzeugte im Test der WirtschaftsWoche als Preisbrecher mit rund 14 Cent pro 10x15-Zentimeter-Fotoausdruck.

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