Foxconn: "Wir schaffen es nicht, genügend iPhones zu produzieren"

08. November 2012
Foxonn hat Probleme bei der Produktion des iPhone 5. Quelle: dapdBild vergrößern
Foxonn hat Probleme bei der Produktion des iPhone 5. Quelle: dapd
von Achim Sawall Quelle: Golem

Foxconn hat Probleme, die Stückzahlen zu liefern, die Apple fordert. Die Montage der iPhones sei zudem anspruchsvoll, klagte Konzernchef Terry Gou.

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Foxconn-Chef Terry Gou hat erklärt, dass der Auftragshersteller Probleme habe, seine Lieferverpflichtungen gegenüber Apple zu erfüllen. "Es ist nicht leicht, iPhones zu produzieren. Wir schaffen es nicht, die große Nachfrage zu befriedigen", erläuterte Gou laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.

Ob auch ein anderer Konzernteil, die Foxconn International Holdings, bislang Auftragshersteller für Mobiltelefone für Kunden wie Nokia und Huawei Technologies, künftig für Apple produzieren werde, wollte Gou jedoch nicht sagen. Der Aktienkurs der Foxconn International Holdings war am Montag stark angestiegen, weil Citigroup-Analysten prognostiziert hatten, dass der Konzernteil bald iPhones montieren werde. Das Wertpapier legte daraufhin um 35 Prozent zu.

Foxconn ist wichtigster Auftragshersteller für das iPhone. Im vierten Quartal 2012 steigt die Zahl der produzierten iPhones auf 40 Millionen. Analysten erwarteten Ende September 2012, dass Apple 50 Millionen iPhones 5 im vierten Quartal 2012 absetzen würde.

Abhängigkeit von Apple verringern

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Zuvor wurde berichtet, Foxconn wolle seine Abhängigkeit von Apple verringern. Die Aufträge des US-Konzerns generierten bereits über 40 Prozent des Umsatzes von Foxconn.

Der Auftragshersteller fertigt für Apple, Amazon, Dell, Nintendo, Hewlett-Packard, Samsung, IBM, Lenovo, Motorola, Nokia, Sony, Toshiba und andere. Das größte Exportunternehmen in China beschäftigt dort über 1,1 Millionen Menschen, die 40 Prozent der weltweit verkauften Unterhaltungselektronik montieren. Der Konzern ist auch in Osteuropa, Mexiko und Brasilien aktiv.

Dieser Artikel ist bei Golem erschienen.

Quelle: Golem
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