Galaxy Nexus: Tester loben das Google-Smartphone

Galaxy Nexus: Tester loben das Google-Smartphone

, aktualisiert 09. November 2011, 10:47 Uhr
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Mitte November soll das Galaxy Nexus auf den deutschen Markt kommen.

Quelle:Handelsblatt Online

Das von Samsung und Google entwickelte Smartphone namens Galaxy Nexus bekommt gute Kritiken, vor allem für seine Software. Die Hardware jedoch „haut keinen vom Hocker“.

HamburgNoch ist nicht ganz klar, wann das Galaxy Nexus genannte Smartphone von Samsung und Google in Deutschland erscheint. Ursprünglich war vom 17. November die Rede, doch nun gibt es Hinweise darauf, dass sich der Termin um eine Woche auf den 24. November verschoben hat. Nichtsdestotrotz gibt es inzwischen eine Reihe von Gerätetests.

Ben Peter, ein deutscher Blogger, hat einen ausführlichen Bericht geschrieben und diverse Videos gedreht. Darin zeigt er unter anderem die Kameraqualität, die ihn nicht völlig überzeugt. Zitat: „Vom Panorama bin ich sehr enttäuscht, das ist für mich unbenutzbar, auch wenn es noch die beste Version von allen geworden ist. Eventuell zu schnell oder zu langsam gedreht, aber das kann man, in meinen Augen, vergessen.“ Mit der Panoramafunktion können Rundumbilder gemacht werden, ohne dass es nötig ist, mehrere Aufnahmen zusammenzuschneiden.

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Peter lobt jedoch die Bildbearbeitung, die mit dem neuen Betriebssystem Ice Cream Sandwich möglich ist: „Die Bildbearbeitungsmöglichkeiten (...) sind mittlerweile fast ein kleines Picasa und man hat die Möglichkeit, die geschossenen Fotos nicht nur mit Effekten zu versehen, sondern diese effektiv zu bearbeiten, anzupassen und zu teilen.“

Angetan zeigte er sich er sich von der Verarbeitung des Gerätes: „Die Rückseite des Galaxy Nexus ist zwar dünnes Plastik, dafür aber geriffelt und gummiert, was eine Wertigkeit vermittelt, die die vorangegangenen Galaxy Modelle, in meinen Augen, nicht in petto hatten.“


Nicht jeder will ein derart gigantisches Smartphone

Die Technikseite Techradar erwähnt ebenfalls die Kamera. Dafür, dass es die gleiche Fünf-Megapixel-Kamera wie in früheren Modellen sei, mache sie gute Bilder. Beeindruckt zeigten sich die Tester von der Geschwindigkeit des Prozessors und vom Surferlebnis.

Ihr Gesamturteil: „Der große Schirm eignet sich hervorragend, um Filme zu schauen, und die Handhabung des Internets ist fantastisch – das wird wohl eines unserer Lieblingsgeräte, geht es darum, unterwegs im Internet zu surfen.“

Genau diese Größe bemängelt dagegen der Tester von knowyourmobile.com. Nicht jeder wolle im Alltag ein Smartphone herumtragen, das so „gigantisch“ wirke. Zum Vergleich: Das Nexus Prime hat eine Bilddiagonale von 4,65 Zoll. Die kleinsten Tablets von Samsung beginnen bereits bei sieben Zoll Bilddiagonale, ein iPhone hat lediglich 3,5 Zoll.

Auch das Fehlen von echten Knöpfen ist nach Ansicht des Technikblogs ein Minuspunkt, wenn auch kein „deal-breaker“ – also kein echtes Ausschlussmerkmal. Insgesamt sei das Gerät durchaus beeindruckend. Doch habe man sich des Gefühls nicht erwehren können, dass Samsung bei der Entwicklung ein paar Dinge zurückgehalten habe, die es möglicherweise im nächsten Gerät eigener Prägung verbauen wolle.

Das Gefühl scheinen auch andere zu haben, auch wenn sie es nicht so direkt formulieren. Von mehreren Testern jedoch wird das bisherige Flaggschiff Samsungs, das S2, als Standard genannt, der in einigen Punkten dem Nexus Prime noch immer überlegen sei. In Kürze erscheint sein Nachfolger, das S2 Skyrocket. Und bei diesem sei beispielsweise eine bessere Kamera verbaut, schreibt die International Business Times.


Das Betriebssystem überzeugt

Auch beim Test von Rechengeschwindigkeit und Grafikleistung schnitt das Nexus Prime kaum besser ab als das S2. Die Benchmarkergebnisse „hauen niemandem vom Hocker“, schreibt die Seite androidnext.de. Doch müsse dabei natürlich berücksichtigt werden, „dass das Galaxy Nexus mit einer extrem hohen Auflösung – in diesem Falle – gestraft ist“. Der große Schirm brauche eben viel Rechenpower. Andere Tester urteilen gar, das S2 sei bei vielen technischen Parametern um Längen besser.

Einigkeit besteht bei allen Testern jedoch darin, dass das Betriebssystem Spitze ist. Das Nexus Prime ist das erste Gerät überhaupt, auf dem das neue Android der Version 4.0 installiert ist. Wer sich das Ice Cream Sandwich genannte Betriebssystem genauer anschauen will, findet auf der Seite der Entwickler eine gute Übersicht der einzelnen Funktionen. Dort zeigt auch eine Grafik, dass zumindest der Browser alles schlägt, was derzeit auf dem Mobilmarkt unterwegs ist, wenn es um die Schnelligkeit des Seitenaufbaus geht.

Wer noch mehr über das System erfahren will, kann sich hier eine Komplettkopie ansehen. Der Brite Paul O'Brian hat ein Nexus Prime gerootet und Ice Cream Sandwich kopiert, um es als Download zur Verfügung zu stellen. Interessierte können es daher noch vor dem offiziellen Start auf ihrem eigenen Androidgerät installieren.

Eine unverbindliche Preisempfehlung für Deutschland gibt es noch nicht. Bei Onlinehändlern wird das Galaxy Nexus aber bereits gelistet, zu Preisen zwischen 530 und 680 Euro. 

Quelle:  Handelsblatt Online
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