Gamescom: Die Spielebranche macht mobil

Gamescom: Die Spielebranche macht mobil

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Ein Fest für Zocker - Zwischen dem 15. und dem 19. August findet die Spielemesse "Gamescom" in Köln statt

von Oliver Voß

Auf der Spielemesse Gamescom zeigt sich die Krise der Branche. Selbst Zynga, der Erfinder der boomenden Facebookspiele, hat massive Probleme. Nun suchen die Computerspielefirmen ihr Heil auf dem Smartphone.

Auf den ersten Blick ist in Köln dieser Tage alles wie jedes Jahr im August. Von den Plakatwänden der Stadt gucken schwerbewaffnete Krieger bedrohlich drein, die Helden diverser Computerspiele werben so um ihre Käufer. Und die werden ab Mittwoch wieder zu Tausenden auf die Gamescom strömen um neue Spiele schon einmal anzuspielen, bevor sie zum Weihnachtsgeschäft in die Läden kommen.

Im Vorjahr drängelten sich 275.000 Spielefans in den aufgeheizten Hallen und die Messe hofft, diesen Rekord sogar noch zu übertreffen. Dabei mussten 2011 am Samstag sogar zwischenzeitlich die Tore geschlossen werden. In diesem Jahr sind die Tickets für den besucherstärksten Tag von vornherein begrenzt und nahezu ausverkauft.

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Mehr als 300 Titel sind erstmals in Deutschland anspielbar, darunter neue Abenteuer von Lara Croft in „Tomb Raider“ oder Fortsetzungen von Sport-Simulationen wie „Pro Evolution Soccer“ und „Need for Speed“ und Ego-Shootern wie „Call of Duty“, „Far Cry“ und „Crysis“.

Blockbuster sollen Risiken minimieren

Schon in den vergangenen Jahren setzten die Spielehersteller vor allem auf Fortsetzungen erfolgreicher Titel, denn die Kosten der Spieleentwicklung sind längst in die Dimension von Hollywoodfilmen vorgedrungen und wie die Filmbranche begrenzen auch die Spielestudios das Risiko, indem sie die Millionen in erprobte Blockbuster stecken.

Denn selbst damit ist der Erfolg nicht unbedingt garantiert, schaut man hinter die Kulissen der  Spielewelt, zeigt sich dass die Branche in der Krise steckt. So fiel der Umsatz mit Konsolenspielen in Deutschland im ersten Halbjahr um sieben Prozent auf 300 Millionen Euro. Der deutsche Videospielmarkt wird im laufenden Jahr nach Einschätzung des Branchenverbands Bitkom leicht schrumpfen. Der Umsatz mit Spielen und Geräten werde knapp vier Prozent unter dem Vorjahresniveau bei 2,5 Milliarden Euro liegen, sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Ralph Haupter. Der Grund liege vor allem in der längeren Lebensdauer von Spielekonsolen, die über Software-Updates oder Peripherietechnik länger genützt würden.

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