Geplante Milliardenübernahme: Google will Rabatt-Startup Groupon kaufen

Geplante Milliardenübernahme: Google will Rabatt-Startup Groupon kaufen

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Weckt Begehrlichkeiten bei Google: Ein Online-Coupon von Groupon

von Thomas Stölzel

Der Suchmaschinenriese Google will in die boomende Rabattbranche einsteigen und bietet dafür dem Gründer des Startups Groupon eine Milliardensumme.

Andrew Mason ist gelungen, wovon wohl fast jeder Gründer eines Internet-Startups träumt. Der Web-Gigant Google klopfte jetzt bei ihm an die Tür, offeriert für sein nur zwei Jahre altes Unternehmen Groupon Medienberichten zufolge sage und schreibe sechs Milliarden Dollar. Dabei ist das Geschäftsmodell von Mason einfach: Sein Unternehmen vermittelt Mengenrabatte an Nutzer. Ein Händler bietet etwa ein bestimmtes Produkt für 30 Euro statt für 60 Euro über Groupon an. Der Deal wird allerdings nur gültig, sollte sich eine bestimmte Zahl an Groupon-Mitgliedern bereit erklären, das Produkt zu diesem Preis zu kaufen. Durch soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter informiert Groupon Mitglieder über die neuesten Angebote. Die reichen von Restaurantgutscheinen über Kinokarten bis hin zu einem ganzen Wellnesswochenende.

Inzwischen hat sich das Unternehmen neben Nordamerika auch in Europa ausgebreitet. Hierzu hatte Groupon im Mai das deutsche Unternehmen CityDeal übernommen. Nun versucht sich Google mit der Akquisition von Groupon in diese derzeit boomende Branche einzukaufen. In Deutschland sind in den letzten Jahren zahlreiche Bonusanbieter entstanden. Dazu zählen Cashback-Anbieter wie Andasa oder Qipu, die ihren Nutzern nach dem Einkauf im Internet Geld auf das Konto überweisen. Aber auch andere Konzepte sind entstanden, wie das junge Hamburger Unternehmen Speach Media, das nach dem Onlineshopping Freiminuten fürs Handy etwa bei Netzbetreibern wie O2 gutschreiben lässt. Finanziert werden diese Leistungen immer durch die Händler, die damit versuchen, Kundschaft in ihre Online- oder Offline-Läden zu lotsen.

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Doch nicht alle sehen den Google-Deal optimistisch: Einige Internetexperten hegen die Befürchtung, dass Groupon nicht leicht bei Google integrierbar sei. Der renommierte Internetblog Mashable etwa lästert, dass Groupon nicht das erste Startup sein würde, das in den Armen von Google verendet. Jedenfalls wäre Google gut damit beraten, wenn der Konzern den Markennamen Groupon beibehielte, wie er dies beispielsweise beim Videoportal YouTube getan hat.

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