
Das einfache "Lachen" ist der Klassiker unter den Smileys. Mit ihm fing vor 30 Jahren alles an. Fahlman schlug damals in einem internen Online-Forum vor, das seitwärtsliegende und lachende Gesicht bei witzig gemeinten Kommentaren zu benutzen.

Der Weg vom lachenden zum traurigen Smiley war schnell getan. Einfach "Klammer auf" statt "Klammer zu" - fertig ist der Trauerkloß. Scott E. Fahlman schlug vor dieses Symbol immer dann anzuwenden, wenn etwas nicht witzig gemeint ist.

Ironie ist bis zur Einführung des zwinkernden Smileys in schriftlicher Form problematisch gewesen. Vor allem, wenn man seinen "Gesprächspartner" nicht persönlich kennt, werden ironische Bemerkungen ohne Gestik und Mimik registrieren zu können, häufig missverstanden.

Wer richtig gut drauf ist, der reißt vor Lachen auch schon mal den Mund weit auf. Das pure "Glück" symbolisiert dieser Smiley mit dem "D" als Mund.

In Zeiten, in denen vier Millionen Paare alleine in Deutschland eine Fernbeziehung führen, hat sich der digitale Kuss rasant verbreitet. Einfach einen Schmatzer mit Sternchenmund über den Chat schicken, und die Zeit bis zum nächsten Wiedersehen scheint schon nicht mehr ganz so weit entfernt.

Der traurige Smiley wird mit Hilfe eines kleinen Apostrophs zum weinenden Gesicht. Manchmal ist einem aber auch einfach zum heulen zumute.

Wer sich erschrickt oder geschockt ist, der holt vor Entsetzen tief Luft und macht dabei einen runden Mund. Daher hat sich dieses Emoticon für den Gefühlszustand durchgesetzt.

Ziemlich cool drauf ist jemand, der dieses Symbol postet. Oder er findet etwas cool. Für beide Szenarien ist der Smiley mit der "Sonnenbrille" in Form einer "8" gedacht. Und weil coole Typen selten lachen, reicht für den Mund in diesem Fall ein Strich.

Wer frech wird, der streckt in der Emoticon-Welt die Zunge heraus, in Form eines "P".

Im Laufe der Zeit haben sich neben den vielen unterschiedlichen Gesichtern weitere Symbole entwickelt. Eines, das sehr weit verbreitet ist, ist das Herz. Es steht in der digitalen Schriftsprache nicht nur für Liebe zwischen Menschen, sondern drückt auch die Liebe für Produkte, Musik oder Filme aus.
Das einfache "Lachen" ist der Klassiker unter den Smileys. Mit ihm fing vor 30 Jahren alles an. Fahlman schlug damals in einem internen Online-Forum vor, das seitwärtsliegende und lachende Gesicht bei witzig gemeinten Kommentaren zu benutzen.
Das GIF – Graphics Interchange Format – feiert in diesem Jahr seinen 25-jährigen Geburtstag. Was wäre das beste Geschenk, das ein zuletzt völlig aus der Wahrnehmung der Anwender verschwundenes Grafikformat zu einem derartigen Jubiläum bekommen könnte? Ein zünftiges Comeback. So soll es sein!
Nachdem viele User bei ihren ersten Gehversuchen im Netz in den 90er Jahren regelmäßig mit grellen, häufig animierten GIFs konfrontiert wurden und dieser schnell überdrüssig wurden, verlor das sich durch eine besonders effiziente Kompression auszeichnende Format schnell an Bedeutung. Leistungsfähigere freie Bildformate wie PNG, schnellere Webzugänge und der Aufstieg von Flash-Animationen und Videos lieferten Betreibern von Onlinepräsenzen genug Gründe, um die Finger von dem zudem bis 2006 mit Patentforderungen belegten Format zu lassen. Das GIF geriet nach und nach in Vergessenheit, und wer sich noch daran erinnerte, assoziierte es vor allem mit der Hässlichkeit der frühen Internetära. Doch seit etwa zwei Jahren findet das mit viel Nostalgie behaftete Grafikformat primär in seiner animierten Fassung wieder verstärkt Anwendung. 2012 kommt es nun ganz groß raus.
Statt Logos und Grafiken nun Fotos und Videos
Schon 2010 machte das Onlinemagazin Slate auf den neu erwachenden Trend animierter GIFs aufmerksam. Anders als in der Frühphase des Webs waren es nun nicht mehr Logos und Grafiken, die in sich wiederholenden Sequenzen auf Websites auftauchten, sondern Fotos oder Mini-Ausschnitte aus Videos und Filmen, die mit GIF-Editoren wie GifNinja, Gifsoup, Lunapic oder Gickr zu Endlosschleifen geformt und dann im Netz verbreitet wurden.

Aus einem sporadisch zu beobachtenden Webphänomen wurde in den vergangenen zwei Jahren ein regelrechter GIF-Boom, der im englischsprachigen Raum mittlerweile selbst von Politikern und der Mainstreampresse für eigene Zwecke instrumentalisiert wird. Diverse Berichte rund um die Olympischen Spiele enthielten animierte GIFs von beachtenswerten oder kuriosen Leistungen und Ereignissen. Das Blog der Nieman Foundation bezeichnete die Sportveranstaltung als “gigantische Coming-Out-Party für animierte GIFs”. Auch im US-Wahlkampf lassen sich die kleinen, maximal 256 Farben enthaltenden Endlosbildchen sichten: Das Wahlkampf-Team von Barack Obama verschickt eine Mail mit einem animierten GIF an die Unterstützer des Präsidenten, Business Insider zeigt das tanzende Pferd von Mitt Romneys Frau Ann als GIF, und Tumblr publiziert auf einer eigenen Site von Nutzern erstellte, animierte und verfremdete GIFs der zwei Präsidentschaftskandidaten Obama und Romney.
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