Gründer: Startups erobern die Cebit

Gründer: Startups erobern die Cebit

Bild vergrößern

Frisches Blut für die Cebit: Bei Code n stellen 50 junge Internet-Unternehmen aus neun Ländern ihre Projekte vor.

Bislang zog es nicht viele Startups zur Cebit. Doch in diesem Jahr waren so viele junge Firmen in Hannover wie vielleicht noch nie. Die spannendsten Gründer im Überblick.

Die CeBIT bezeichnet sich gern als „Herz der digitalen Welt“, doch bei jungen Internetfirmen hat sie einen schweren Stand. Allein, dass eine Stunde drahtloser Internetzugang auf dem Messegelände in Hannover immer noch zehn Euro kosten, ist gerade für viele ausländische Besucher immer wieder ein Schock. Die spannendsten neuen Technologiefirmen tummeln sich daher lieber auf Veranstaltungen wie der LeWeb in Paris oder der Next-Konferenz – und meckern dort kollektiv über die überlasteten Gratis-Netze.

Doch in den letzten Jahren haben die Messemacher einiges getan, um neben der Old-IT-Economy um IBM, SAP & Co. auch den Nachwuchs anzulocken. Mit der Webciety wurde mit tatkräftiger Unterstützung des deutschen Vorbloggers Sascha Lobo ein Forum kreiert, auf dem sich junge Unternehmen präsentieren können, ohne große Messestände bezahlen zu müssen.

Anzeige

In diesem Jahr gibt es zudem gleich eine ganz Halle für Startups: Code_n heißt das neue Projekt. Statt Trennwänden strukturieren überdimensionale silberne Buchstaben den Raum, dazwischen stellen 50 Startups aus neun Ländern ihre Geschäftsideen vor. Lingoking aus München bietet beispielsweise einen Online-Dolmetscherservice. „Wir können innerhalb von zwanzig Minuten eine Telefonkonferenz mit Übersetzer aufsetzen“, erklärt Gründer Timo Müller. Neben den verbreiteten europäischen Sprachen wie Englisch, Spanisch oder Französisch bietet Lingoking auch Chinesisch oder Arabisch. Bei exotischeren Sprachen benötigt das Unternehmen zumindest eine größere Vorlaufzeit. Immerhin 1500 Übersetzer sind bei der Plattform registriert, die vorher ihre Qualifikation als zugelassene oder studierte Dolmetscher nachweisen müssen. Für Unternehmen kostet der Dienst zwischen 1,69 und 2,89 Euro pro Minute.

100.000 Euro in fünfeinhalb Stunden

Über die Crowdfunding-Plattform Seedmatch hat Lingoking im Februar 100.000 Euro in nur fünfeinhalb Stunden eingesammelt. „Wir wurden völlig überrannt“, sagt Müller. Zwar war er optimistisch, die Summe zusammen zu bekommen, dachte jedoch es würde einige Wochen dauern.

Angesagte Gründer Die deutschen Startups des Jahres

Deutsche Gründer sorgen auch international für Aufsehen und sammeln bei Investoren Millionen ein. Die WirtschaftsWoche stellt sechs Startups vor, die Sie kennen sollten.

Quelle: Pressebild

Ein dominierendes Thema in der Halle sind neue Dienste für Smartphones und Tablets. Die Dortmunder Geomobile GmbH bietet mit Joined beispielsweise eine App, die Freunden hilft, sich bei Massenveranstaltungen durch Vibrationen und Richtungsangaben wiederzufinden. CorruptionTrak wiederum ist eine App, mit der in Indien Bestechungsversuche an Behörden gemeldet werden können. Die spanischen Entwickler von ReparaCiudad bieten eine Smartphone-Software, um Probleme im öffentlichen Raum an die Stadtverwaltung zu melden.

Auch der Verbindung von Mobilität und neuen Formen der Autonutzung widmen sich gleich mehrere Startups: Vertreten sind die Macher der populären Taxi-App MyTaxi oder der Carsharing-Anbieter DriveNow. Carzapp bietet eine Lösung, mit der auch Privatleute ihr Auto zum Carsharing zur Verfügung stellen können

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%