Handy-Neuheit: Microsofts Kin: Ein Party-Telefon für Teenager

Handy-Neuheit: Microsofts Kin: Ein Party-Telefon für Teenager

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Microsofts KIN One (links) und das KIN Two (rechts)

von Matthias Hohensee

Trotz aller Dementis bietet Microsoft jetzt doch ein eigenes Mobiltelefon an, allerdings kein Smartphone wie erwartet. Statt dessen gibt es gleich zwei Versionen des Telefons, die eines eint: Ihre bedingungslose Ausrichtung auf soziale Netzwerke.

Robbie Bach, Chef der Unterhaltungssparte des Softwarekonzerns Microsoft, musste am Montag in San Francisco einen schwierigen Spagat hinlegen – das erste eigene Mobiltelefon von Microsoft namens KIN enthusiatisch ankündigen und gleichzeitig die Bedeutung des Produktes herunterspielen.

Noch bis vor kurzem hatte Microsoft die Existenz eines eigenen Handys – Codename Pink -  hartnäckig geleugnet. Denn der Softwarekonzern fuhr bislang die Strategie, die mobile Version seines Betriebssystem Windows möglichst vielen Handy-Herstellern zur Verfügung zu stellen und sich aus dem Hardwaregeschäft herauszuhalten. Im PC-Geschäft hatte Microsoft-Gründer Bill Gates mit dieser Taktik sein Milliardenimperium begründet.

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Die Lizenzstrategie gilt laut Bach auch weiterhin. Doch wie verträgt sich das mit einem eigenen Gerät?

Bach zog sich aus der Affäre, indem er das vom japanischen Unterhaltungselektronikhersteller Sharp gefertigte Handy kurzerhand zur exklusiven Ausnahme erklärte, vorrangig adressiert an die Generation Facebook und Twitter und nicht die allgemeine Mobiltelefonkundschaft.

Autmatische Verbindung zu Facebook, MySpace, Twitter

Das KIN – www.kin.com - , das es in zwei Versionen zunächst ab Mai in den USA geben wird und dann im Herbst in einer Allianz mit der Mobitelefongesellschaft Vodafone nach Europa kommt, ist eine Art Party-Telefon, immer in der Hand oder der Hüfte für den schnellen Schnappschuss oder Video.

Sein Startbildschirm verbindet sich automatisch mit Facebook, MySpace und Twitter, lädt von dort automatisch die neuesten Statusinformationen von Freunden und Bekannten herunter. Sehr innovativ ist eine Funktion, mit der man Informationen aus dem Internet – beispielsweise eine Restaurantkritik – mit anderen teilen kann. Man zieht sie einfach auf einen Kreis auf dem Display und wählt dann die gewünschten Adressaten aus, um den Info-Schnippsel zu verschicken.

Mit der Ausklapptastatur kann man selber kurz informieren was man gerade macht und dies mit Fotos oder Videos beweisen. Microsoft hat dem KIN Two - der Variante mit dem größeren Display - eine 8 Megapixel-Kamera mit superhellen LED-Blitz spendiert, die sich angeblich wunderbar für Innenaufnahmen eignen soll. Das KIN Two dreht außerdem Videos in HD-Qualität (720p), die wie die Fotos und Videos automatisch auf eine Webseite geladen werden.  Das mit einer Hand bedienbare KIN One muss mit einer 5 Megapixel Kamera Vorlieb nehmen und beherrscht kein HD Video. Fotos und Videos werden automatisch über den integrierten GPS-Empfänger mit Standortinformationen versehen.

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