Internationale Funkausstellung: Samsung stellt Smartphones und Datenbrille vor

Internationale Funkausstellung: Samsung stellt Smartphones und Datenbrille vor

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Das neue Samsung Galaxy Note 4 - inklusive Eingabestift.

Im Rahmen der Internationalen Funkausstellung hat Samsung heute das drei neue Geräte vorstellt - zwei Smartphones und eine Datenbrille. Was die Geräte können und ob man sie wirklich braucht.

Samsung erweitert sein Sortiment großer Handys: Das Galaxy Note 4 fällt mit seinem 5,7-Zoll-Display noch gerade so in die Kategorie Smartphone. Der Hersteller verspricht, dass das Super-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2560 mal 1440 Pixeln Bilder schärfer und lebendiger anzeigt als die bisherigen Geräte.

Die Benutzeroberfläche des Note 4 verfügt über eine neue Funktion, die sich Multi Window nennt. Damit können Anwendungen je nach Bedarf groß oder klein nebeneinander positioniert werden, entweder mit einer Fingerbewegung oder unter Zuhilfenahme des Eingabestiftes S Pen.

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Die Kamera wurde ebenfalls überarbeitet. Die 16-Megapixel-Rückseitenkamera verfügt über einen intelligenten Bildstabilisator, der unter anderem längere Belichtungszeiten bei schlechten Lichtbedigungen ermöglicht. Alternativ kann eine 3,7-Megapixel-Frontkamera dazu genutzt werden, Videotelefonate zu führen oder Selbstportraits aufzunehmen.

Eine gute Nachricht für Vielreisende: Das Galaxy Note 4 verfügt laut Samsung über eine Schnellladefunktion sowie einen Stromsparmodus, der den Akku schonen soll. Außerdem sind, ähnlich wie beim iPhone, mehrere Mikrofone ins Gehäuse eingearbeitet, die Umgebungsgeräusche erkennen und vermindern sollen.

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Sony Xperia Z3 Quelle: PR

Weitere Spezifikationen: 1,9 Gigahertz-Achtkern- oder 2,7-Gigahertz-Vierkern-Prozessor, NFC, Bluetooth 4.1, Infrarotschnittstelle, 32 oder 64 Gigabyte interner Speicher, Kartenslot für MicroSD-Speicherkarten bis 64 Gigabyte Kapazität.  Das Note 4 soll ab Oktober in den Handel kommen und in den Farben "Charcoal Black", "Frost White", "Bronze Gold” und “Blossom Pink“verfügbar sein. Zum Preis gibt es noch keine Angaben, das Vorgängermodell wurde für 749 Euro auf den Markt gebracht.

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Das Galaxy Note Edge verfügt über eine zusätzliche Nutzungsebene auf der rechten Seite.

Etwas spezieller ist das Galaxy Note Edge. Es ist mit einer Bildschirmdiagonale von 5,6 Zoll etwas kleiner als das Note 4, verfügt dafür aber über ein Extra: Der rechte Displayrand ist leicht gebogen und lässt sich als Steuerungselement nutzen. Auf der Extraleiste lassen sich häufig genutzte Apps, Benachrichtigungen und Systemfunktionen ablegen. Der Rand ist laut Samsung auch dann sichtbar, wenn ein Cover benutzt wird. Das Samsung Galaxy Note Edge soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

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Mit der Gear VR-Datenbrille können Filme angesehen oder Spiele gespielt werden.

An einen etwas kleineren Kreis richtet sich die Datenbrille Gear VR. Für dieses Gerät hat Samsung sich mit Oculus zusammengetan, deren Technologien in dieser Brille zum Einsatz kommen. Oculus präsentierte 2013 die erste Version seiner Virtual-Reality-Brille, im März wurde das Unternehmen von Facebook gekauft.

In der Gear-Brille befindet sich ein Display mit einem Sichtfeld von 96 Grad, das mit einem Smartphone befüttert werden kann. Außerdem enthält das Gehäuse einen Bewegungssensor, ein Gyrometer sowie eine Näherungssensor. Der Nutzungsbereich für solche Brillen liegt vor allem beim Betrachten von Filmen sowie im mobilen Spielebereich – Bewegungssensoren machen das Spielgefühl noch realistischer. Die Brille soll noch in diesem Jahr in den Verkauf gehen.

Samsung hat mit seinem heutigen Event die vorher gesteckten Erwartungen erfüllt. Wie vermutet, wurde der Nachfolger des Galaxy Note 3 vorgestellt, die Leistungsdaten des Geräts liegen im Durchschnitt. Nicht uninteressant ist das Galaxy Note Edge, das im Vergleich zu anderen Geräten durchaus einen Mehrwert bietet. Offenbar hat Samsung beim Edge allerdings übersehen, dass es von Linkshändern nicht wie vorgesehen benutzt werden kann, da der Daumen auf der falschen Seite anliegt – unwahrscheinlich ist, dass es verschiedene Versionen des Edge geben wird.

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Spannend ist außerdem die Zusammenarbeit mit Oculus. Bisher war nur bekannt, dass Samsung an einer Datenbrille arbeitet, nicht aber dass sie dafür die Technologien des technischen Vorreiters Oculus VR nutzen. Es wird sich allerdings zeigen müssen, wie viel Qualität wirklich in der Datenbrille steckt.

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