Internet Explorer: Kritische Sicherheitslücke im Windows-Browser entdeckt

Internet Explorer: Kritische Sicherheitslücke im Windows-Browser entdeckt

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Internet Explorer: Im Microsoft-Browser klafft eine Sicherheitslücke.

Im Microsoft-Browser Internet Explorer klafft eine gefährliche Sicherheitslücke. Laut IT-Experten gibt es noch keinen Patch für die sogenannte Zero-Day-Lücke - obwohl Microsoft seit Monaten davon weiß.

Der Webbrowser Internet Explorer (IE) von Microsoft hat eine Sicherheitslücke, die von Hackern dafür ausgenutzt werden kann, das System der Nutzer zu beschädigen. Wie das Fachportal "heise" berichtet, weiß Microsoft schon seit mehr als einem halben Jahr von dem kritischen Leck - gestopft wurde es dennoch bislang nicht. Die Zero Day Initiative (ZDI) veröffentlichte nun die bereits im Juni entdeckte Sicherheitslücke.

Über das Leck im IE können Angreifer Code von einer infizierten Webseite ausführen, und so Zugriff auf das System des Nutzers erlangen. Aus der Mitteilung geht nicht hervor, welche Versionen des Browsers betroffen sind - laut "heise"-Experten müsse man davon ausgehen, dass die Schwachstelle in allen Versionen klafft. Nach der Entdeckung der Lücke wurde sie laut ZDI an Microsoft gemeldet, einen Patch zum Stopfen gibt es aber bislang nicht.

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Nach Firefox und Chrome ist der Windows Internet Explorer laut Daten von Statista.de der am dritthäufigsten genutzte Browser in Deutschland - im internationalen Vergleich liegt der IE mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent auf Platz zwei.

Diese Browser werden in Deutschland am häufigsten genutzt

  • Platz 5

    Opera

    Der quelloffene Webbrowser Opera ist kaum verbreitet: Mit 2,5 Prozent Marktanteil in Deutschland schafft er es immerhin noch auf den fünften Platz.

  • Platz 4

    Safari

    Der Apple-Browser hat einen Marktanteil von 10,1 Prozent.

  • Platz 3

    Internet Explorer

    Mit 16,1 Prozent Marktanteil landet der Windows-Browser auf Rang drei.

  • Platz 2

    Chrome

    Googles Browser Chrome bündelt 26,2 Prozent der Marktanteile.

  • Platz 1

    Firefox

    Im September 2014 nahm der Mozilla-Browser 41,9 Prozent Marktanteil ein.

    Daten: Statista.de

Wer den Internet Explorer nutzt und auch nicht darauf verzichten kann oder will, sollte die Sicherheitsstufe der sogenannten "Internet Zone" auf "hoch" einstellen, raten die Experten. So könne das Ausführen aktiver Inhalte auf infizierten Webseiten verhindert werden. Die Sicherheitseinstellungen lassen sich auch so anpassen, dass Nutzer die Ausführung von aktiven Inhalten - hierzu zählen etwa Skripts oder ActiveX-Controls - erst aktiv bestätigen müssen.

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