Internet für alle: Facebook setzt auf Drohnen, Satelliten und Laser

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Internet für alle: Facebook setzt auf Drohnen, Satelliten und Laser

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Facebook-Chef Mark Zuckerberg will mit Hilfe von Drohnen, Satelliten und Lasertechnologie den Zugang zum Internet auch in entlegenen Regionen ermöglichen.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg lässt keine Zweifel daran, dass er fest entschlossen ist, seine Pläne für günstige Internet-Zugänge in Entwicklungsländern umzusetzen. Das Projekt nimmt mit einem Fokus auf Drohnen und Satelliten Gestalt an.

Facebook plant ein System aus Drohnen, Satelliten und Lasern, um Internet-Zugänge in entlegene Regionen zu bringen. Die Drohnen sollen in einer Höhe von rund 20 Kilometern kreisen und Geräte am Boden mit Satelliten verbinden. Die Laserstrahlen seien unter anderem zur Kommunikation zwischen den Satelliten gedacht, erläuterte das Online-Netzwerk am Donnerstag. In einem Forschungslabor arbeiteten unter anderem Experten der US-Weltraumagentur Nasa an der Technik, schrieb Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am Donnerstag.

Zuckerberg hatte die Organisation Internet.org ins Leben gerufen, die Internet-Zugänge vor allem in entlegene Regionen von Entwicklungsländern bringen will. Die Idee ist, kostenlose oder sehr günstige drahtlose Internet-Anschlüsse mit einer Auswahl an wichtigen Diensten anzubieten. Das könnten zum Beispiel Wikipedia, Wetter-Vorhersagen - und eben auch Facebook sein. Für ein breiteres Angebot müsste bezahlt werden.

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Vernetzung der Welt Facebook will Internet-Drohnen für Afrika

Nach Google setzt auch Facebook auf fliegendes Internet: Drohnen sollen das World Wide Web überall verbreiten und die Menschen vernetzen. Denn je mehr Menschen online sind, desto mehr nutzen Facebook.

Facebook will angeblich den Drohnenhersteller Titan Aerospace kaufen und dessen Drohnen als drahtlose Interneteinwahlstationen nutzen. Quelle: AP

Im Februar hatte Zuckerberg vor den Bossen der Mobilfunk-Industrie beim Branchentreff Mobile World Congress in Barcelona für das Projekt geworben. Einige Vertreter der Telekom-Konzerne zeigten sich dort vorsichtig und verwiesen unter anderem auf hohe Kosten für den Aufbau von Netzen. Mit der Ankündigung von Donnerstag zeigt Facebook, dass für das Online-Netzwerk auch ein Alleingang möglich wäre.

Google treibt ein eigenes Programm voran, um Internet in entfernte Regionen zu bringen. Beim „Project Loon“ sollen riesige Ballons die Antennen in der Luft tragen.

Facebook setzt stattdessen auf Drohnen. Zu Facebooks „Connectivity Lab“ seien auch Spezialisten der britischen Firma Ascenta dazu gestoßen, dessen Gründer die ersten Versionen des Solarflugzeugs Zephyr entwickelt hatten, kündigte Zuckerberg an. Schon Anfang des Monats war berichtet worden, Facebook wolle den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace kaufen. Die unbemannten Flugzeuge von Titan sollen dank Solarenergie bis zu fünf Jahre lang in der Luft bleiben können.

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Das Online-Netzwerk hat ein Wachstumsproblem: Die USA und Westeuropa hat Facebook schon weitgehend abgegrast, eine große Zahl neuer Mitglieder kann nur aus den Entwicklungsländern kommen - und dafür müssen die Menschen dort erst einmal online sein. Facebook geht davon aus, dass rund zwei Drittel der Weltbevölkerung noch nicht im Internet sind.

Chris Weasler, der bei Internet.org für die „Global Connectivity“ zuständig ist, betonte zuletzt in Barcelona zugleich, dass Facebook in Entwicklungsländern in nächster Zeit keine Geld verdienen werde. Sie hätten keine starken Märkte für Online-Werbung. Daher könne Facebook dort mit dem heutigen Geschäftsmodell nicht hohe Nutzerzahlen in Gewinne aus dem Anzeigengeschäft umzumünzen.

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