Internet: Zehn IT-Trends für Unternehmenslenker

Internet: Zehn IT-Trends für Unternehmenslenker

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Javier Zamora von der IESE Business School Barcelona/München

Es ist nicht lange her, da konnten sich nur Unternehmen Hard- und Software auf dem neuesten Stand der Technik leisten. Heute managen Privatpersonen in ihrer Freizeit mit großer Leichtigkeit den jeweils letzten Schrei der Informationstechnologie - ob Skype, Dropbox oder die neueste App.

Gleichzeitig wählen immer mehr Nutzer mobile Endgeräte, um ins Netz zu gehen. Im Jahr 2011 überholte der Absatz von Smartphones erstmalig den von PCs und Tablet-Computern (mit atemberaubenden 480 gegenüber 411 Millionen).

Diese beiden großen Trends - die zunehmende Vernetzung der Privatkunden wie auch der große Zuwachs der mobilen Kommunikation - werden einen enormen Einfluss darauf haben, wie Unternehmen zukünftig mit ihren Kunden interagieren. In den Management-Programmen, in denen ich lehre, werde ich von Führungskräften immer wieder gefragt, welche Themen sie für ihre Unternehmen im Auge behalten sollten. Hier sind die zehn wichtigsten:

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1. Weniger Tastaturen

Text und Grafik werden unwichtiger - stattdessen werden wir in unserem Alltag immer mehr "natürliche" Benutzeroberflächen (Natural User Interfaces - NUS) sehen: tragbare Computer, Sensoren und Stimmerkennungsprogramme. 

2. IT als Dienstleistung

Durch Cloud Computing wird es für Unternehmen weniger wichtig, IT-Systeme selbst zu besitzen und zu verwalten. Dies wiederum beeinflusst, wie Unternehmen ihre IT-Abteilungen aufstellen. So wie Firmen im 19. Jahrhundert Elektrizität plötzlich nicht mehr auf dem eigenen Gelände erzeugten und die Aufgabe  an zentrale Versorger delegierten, so werden sich Informatiker in Unternehmen zukünftig nicht mehr mit der Verwaltung  der IT beschäftigen, sondern vielmehr mit ihrem innovativem Einsatz. Damit dies gelingt, müssen Unternehmen wissen, welche neuen Technologien ihnen zur Verfügung stehen und ihre Strategien entsprechend ausrichten. Bislang geschah dies umgekehrt: sie überlegten sich Strategien und suchten dann nach IT-Lösungen, um diese zu unterstützen.   

3. Fokus auf Social Media

Die wachsende Bedeutung der Sozialen Netzwerke hat die Interaktion von Kunden und Marken radikal verändert - ob nun im Marketing, im Vertrieb, in der Kundenbetreuung oder bei der Entwicklung neuer Produkte. Dies hat auch großen Einfluss darauf, wie Informationen innerhalb der Unternehmen weitergegeben werden. Die e-mail-Schwemme treibt das Projekt "Unternehmen 2.0" weiter voran, in dem web-basierte Technologien Kommunikation und Zusammenarbeit erleichtern.  Obwohl sie relativ günstig sind, sollten sie nur mit Bedacht eingesetzt werden. Interne soziale Netzwerke sind nur dann wirklich effizient, wenn sie von Profis wie etwa "Community Managern" betreut werden.

4. Mobile Commerce

Bislang konzentrierten sich Firmen zunächst  auf ihre Websites und hatten die mobile Computer-Nutzung ihrer Kunden kaum im Blickfeld. Heute verhält es sich genau umgekehrt. Zwei ausgesprochen unterschiedliche Einkaufs-Erlebnisse  -  der Ladenkauf und der Onlinekauf  -  sind inzwischen miteinander verwoben. Durch Mobile Commerce ("m-commerce") können Verbraucher die Laden-Preise vor Ort mit Online-Angeboten vergleichen und sogar die Zahlung mit ihrem mobilen Endgerät veranlassen. Cloud Computing, mobiler Internetzugang und soziales Netzwerken bahnen den Weg für ein völlig verändertes Konsumentenverhalten.    

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