Internetportal: StudiVZ will schon 2009 in die schwarzen Zahlen kommen

29. November 2008
Einstiegsseite des Internetportals StudiVZBild vergrößern
Einstiegsseite des Internetportals StudiVZ

Das Internetportal StudiVZ, das die Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck 2007 übernommen hat und derzeit zwölf Millionen Mitglieder zählt, soll nach dem Ausscheiden des bisherigen Chefs Marcus Riecke schon im kommenden Jahr keine Verluste mehr schreiben.

„2010 wollen wir dann bei einem Umsatz von 30 Millionen Euro auch Gewinne machen“, sagte Jochen Gutbrod, der als stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Holtzbrinck die Internet-Geschäfte verantwortet, der WirtschaftsWoche.

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In diesem Jahr wird bei einem Umsatz von nur zehn Millionen Euro ein Verlust in gleicher Höhe zu verkraften sein.

Ein Zusammengehen von StudiVZ mit dem amerikanischen Portal Facebook, das einen eigenen Ableger in Deutschland betreibt, könnte sinnvoll sein.

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Kommentare | 4Alle Kommentare
  • 01.12.2008, 00:21 Uhrinsider

    Was für ein Größenwahn, den Gutbrod da an den Tag legt. Das ist schon faszinierend. Zuerst hat der den Umsatz von 8 auf 10 Millionen hochgesetzt, wo doch jeder aus ihm weiss, dass schon 6 Mio. (bei ca. 10 Mio. Ausgaben!) ein gutes Ergebnis wären. Gutbrod ist der Sargnagel für Holtzbrinck.

  • 01.12.2008, 12:16 Uhryoutoo

    Schon ein Wunder, wie sich hier sogenannte Profis mit Geschäftsmodellen herumschlagen die Sie scheinbar nicht beherrschen oder nicht verstehen.

    Wer bei 10 Millionen Umsatz keinen Profit macht macht definitiv was falsch! Für mich ein Hinweis darauf, das die das Geschaftsmodell nicht verstehen oder gar keins vorhanden ist.

  • 01.12.2008, 18:01 UhrOlaf (www.kerner.de)

    Die Wahrscheinlichkeit, dass StudiVZ vor die Wand fährt, ist sehr groß. Die erste Riege der Manager heuert dort evtl. deshalb nicht an...

    Dass eine Monetarisierung von user generated content sehr schwer ist, ist schon seit den Zeiten der ersten Web- Chats bekannt. beim bWL- Studium werden solche Dinge aber nicht gelehrt ;-).

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