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Internetportal: StudiVZ will schon 2009 in die schwarzen Zahlen kommen

Das Internetportal StudiVZ, das die Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck 2007 übernommen hat und derzeit zwölf Millionen Mitglieder zählt, soll nach dem Ausscheiden des bisherigen Chefs Marcus Riecke schon im kommenden Jahr keine Verluste mehr schreiben.

Einstiegsseite des Internetportals StudiVZ
Einstiegsseite des Internetportals StudiVZ
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„2010 wollen wir dann bei einem Umsatz von 30 Millionen Euro auch Gewinne machen“, sagte Jochen Gutbrod, der als stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Holtzbrinck die Internet-Geschäfte verantwortet, der WirtschaftsWoche.

In diesem Jahr wird bei einem Umsatz von nur zehn Millionen Euro ein Verlust in gleicher Höhe zu verkraften sein.

Ein Zusammengehen von StudiVZ mit dem amerikanischen Portal Facebook, das einen eigenen Ableger in Deutschland betreibt, könnte sinnvoll sein.

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4 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 01.12.2008, 22:50 UhrAnonymer Benutzer: Michael P.

    StudiVZ hat 20 Millionen Ausgaben Jährlich, was im Socialnetwork bereich absolut üblich ist: 1,70€ pro Nutzer. StudiVZ hat halt relativ viele Moderatoren und Supporter, die entsprechend kosten (das ist auch wichtig, z.b. wegen Jugenschutz im schülerVZ). Und nach 3 Jahren 50% Refinanzierung schaffen nur wenige Web 2.0 Angebote (Facebook schafft nichtmal 6%).

    Dazu kommt, das Holtzbrinck StudiVZ nicht verkaufen kann, weil damit ihre restlichen Web 2.0 Angebote ohne die Kostenlose Werbung in den VZs gegen die Wand fahren. StudiVZ ist der Eingang zu Holtzbrinck-Web.

  • 01.12.2008, 18:01 UhrAnonymer Benutzer: Olaf (www.kerner.de)

    Die Wahrscheinlichkeit, dass StudiVZ vor die Wand fährt, ist sehr groß. Die erste Riege der Manager heuert dort evtl. deshalb nicht an...

    Dass eine Monetarisierung von user generated content sehr schwer ist, ist schon seit den Zeiten der ersten Web- Chats bekannt. beim bWL- Studium werden solche Dinge aber nicht gelehrt ;-).

  • 01.12.2008, 12:16 UhrAnonymer Benutzer: youtoo

    Schon ein Wunder, wie sich hier sogenannte Profis mit Geschäftsmodellen herumschlagen die Sie scheinbar nicht beherrschen oder nicht verstehen.

    Wer bei 10 Millionen Umsatz keinen Profit macht macht definitiv was falsch! Für mich ein Hinweis darauf, das die das Geschaftsmodell nicht verstehen oder gar keins vorhanden ist.

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