iRadio und Rundumdisplay: Apple sucht nach Innovationen

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iRadio und Rundumdisplay: Apple sucht nach Innovationen

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Geht Apple die Innovationskraft aus?

von Meike Lorenzen

Zwar hat Apple mit seinem iPhone die Smartphonewelle ins Rollen gebracht, doch längst fehlt es dem Unternehmen an wirklich innovativen Ideen. Doch offenbar hatte Steve Jobs vorgesorgt.

 

Apple will künftig offensichtlich Smartphones mit Rund-Um-Display bauen. Zumindest hat das Unternehmen in den USA einen Patentantrag gestellt, der ein iPhone beschreibt, dessen Touchscreen einmal um das Gerät herum verläuft. Es scheint als wolle Apple damit auf die letzten wenigen echten Knöpfe am Erfolgs-Smartphone verzichten und auf neue Formen der Gadget-Steuerung setzen.

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Größte Herausforderung bei diesem Unterfangen ist der Bau eines gebogenen Displays. Laut Patentantrag will Apple dafür mit einer OLED-Kunststofffolie arbeiten, die sich erwärmt, eingerollt in das Gehäuse stecken lässt. Kühlt das Material aus, nimmt es seine ursprüngliche Form wieder an und schmiegt sich an das Gehäuse an. Mit einer ganz ähnlichen Technik hat Sony bereits im Mai 2010 ein 4,1 Zoll großes Handy vorgestellt, das sich aufrollen lässt, berichtet die IT-Nachrichtenseite Golem.

Steve Jobs hat vorgesorgt

Die PR-freundliche und kostengünstige Gerüchte-Küche des Unternehmens hat in den vergangenen Wochen bereits etliche bisher nicht bestätigte Details über das neue Telefon verraten. Einer Spekulation zufolge wird der Home-Button in der unteren Mitte des Gerätes künftig komplett wegfallen. Insgesamt will Apple verstärkt auf die Bedienung per Gesten setzen, was für den Einsatz des Rund-Um-Displays spricht.

Ob Apple am Ende sein Patent für den Nachfolger des iPhone 5 schon oder überhaupt irgendwann einmal nutzt, ist bisher nur schwer zu beurteilen. Nicht jedes Patent, das sich das Unternehmen sichert, kommt auch zum Einsatz. Fakt ist jedoch, dass das Patent für den Rund-Um-Display schon Ende September 2011 eingereicht wurde, nur wenige Wochen vor dem Tod von Apple-Gründer Steve Jobs, der bis heute als das innovative Herz des Unternehmens gilt.

Angeblich sollen die kommenden beiden iPhones ebenfalls aus seiner Feder stammen und ohne kreatives Zutun von Apple-Chef Tim Cook bereits beschlossene Sache sein. Dass zumindest meldet das IT-Web-Magazin Mashable mit Bezug auf Staatsanwalt George Gascon, der die Informationen von Apples Regierungskontakt Michael Foulkes bekommen haben will.  

Bei einem Treffen der Beiden war es eigentlich um einen Vorschlag Gascons gegangen, eine sogenannte “Kill-switch”-Technik in iPhones und iPads einzubauen. Die Technik soll die Geräte mit einem Klick nutzlos machen. Dadurch wären Diebe von vornherein abgeschreckter und würden die Geräte weniger häufig stehlen. Alleine in San Francisco wurde im vergangenen Jahr in mehr als der Hälfte der Raubüberfälle auch ein iPhone gestohlen. Während des Treffen wurde Gascon mitgeteilt, dass die kommenden beiden technischen Versionen des Apple-Flaggschiffs bereits feststünden. An die Diebstahl-Sicherung sei aktuell nicht zu denken.

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