IT-Sicherheit: Zahl der Hacker-Angriffe auf Unternehmen steigt

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IT-Sicherheit: Zahl der Hacker-Angriffe auf Unternehmen steigt

Vielen Unternehmen gelingt es nicht mehr, ihre Daten wirkungsvoll vor Angriffen zu schützen. Das hat eine aktuelle Ernst & Young-Studie ergeben.

Laut der Erhebung registrierten 31 Prozent der Unternehmen im Jahr 2011 eine Zunahme von Attacken auf ihre IT-Netze, nur neun Prozent berichten von einem Rückgang der Angriffe. Besonders stark steigt die Zahl von Bedrohungen, die von externen Angreifern ausgeht: Vier von zehn Unternehmen melden einen Anstieg solcher Attacken, nur bei 16 Prozent ging die Zahl der Angriffe zurück. Leicht steigend ist auch die Zahl der IT-Sicherheitsvorfälle, die aus Unachtsamkeit von eigenen Mitarbeitern verursacht wird. Immerhin: Die Zahl der bösartigen Attacken eigener Mitarbeiter ist rückläufig.

Fakt ist: Die Unternehmen sind sie vielfach nur unzureichend für die zunehmenden Bedrohungen aus dem Netz gewappnet. Dabei haben viele Firmen ihre Budgets für die IT-Sicherheit erhöht: 43 Prozent haben ihre Ausgaben für die IT 2011 angehoben und nur fünf Prozent weniger ausgegeben. Immerhin 51 Prozent wollen ihr IT-Security-Budget im diesem Jahr erhöhen – einen Rückgang erwarten ebenfalls nur fünf Prozent. Trotz diese steigenden Ausgaben für IT-Sicherheit geben 84 Prozent der Befragten an, dass die Sicherheitsvorkehrungen des eigenen Unternehmen unzureichend sind – die Unternehmens-IT also nicht ausreichend geschützt ist.

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Für die Studie mit dem Namen Global Information Security 2012 „Fighting to close the Gap“ wurden 1.836 CIOs, CISOs, CFOs und CEOs aus 64 Ländern verschiedener Branchen befragt.

Zehn Tipps: Wie Sie ihr Smartphone schützen

  • Umgang mit Rufnummern

    Seien Sie vorsichtig bei der Weitergabe Ihrer Handynummer. Schreiben Sie diese nicht auf Ihre Visitenkarte.

  • Abhörschutz

    Das Telefonieren über Mobilfunknetze mit dem GSM-Standard ist nicht abhörsicher. Führen Sie Gespräche mit vertraulichen Inhalt deshalb nicht über das Handy.

  • Zugangsschutz

    Nutzen Sie Tastatursperre und Gerätesperrcode und wechseln Sie diese Passwörter in regelmäßigen Abständen.

  • Drahtlose Schnittstellen

    Deaktivieren Sie grundsätzlich alle drahtlosen Schnittstellen wie zum Beispiel WLAN oder Bluetooth-Zugänge, wenn diese nicht benötigt werden.

  • Öffentliche Hotspots

    Nutzen Sie öffentliche Hotspots mit erhöhter Vorsicht. Vermeiden Sie sensitive Anwendungen wie Online-Banking in nicht vertrauenswürdigen Hotspots.

  • Ständige Kontrolle

    Lassen Sie Ihre mobilen Geräte nie aus den Augen und verleihen Sie Ihre Smartphones auch nicht. Manipulationen lassen sich in wenigen Sekunden vornehmen.

  • Gute Apps

    Installieren Sie Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen. Viele verlangen weitreichende Zugriffsrechte auf sensible Daten und Funktionen. Prüfen Sie, ob diese Zugriffsrechte zum Nutzen der App wirklich nötig sind.

  • Sicherheits-Updates

    Achten Sie darauf, dass es Sicherheits-Updates für Ihr Betriebssystem und die installierte Software gibt.

  • SIM-Karte

    Lassen Sie bei Handy-Verlust Ihre SIM-Karte sofort sperren.

  • Verkauf und Entsorgung

    Normales Löschen vernichtet in der Regel nicht alle Daten. Die Speicher müssen vor einem Verkauf oder Entsorgung physikalisch überschrieben werden.

 „Die Angriffe auf die Informationssicherheit der Unternehmen sind in den vergangenen Jahren deutlich häufiger und differenzierter geworden. Die Schnelligkeit und Komplexität des wirtschaftlichen und technologischen Wandels bewirken, dass die meisten Unternehmen in der Informationssicherung zurückfallen. Zwar haben die Unternehmen weltweit ihre Informationssicherheit deutlich verbessert, um sich dem veränderten Risiko stellen zu können, aber ihre Bemühungen reichen nicht aus“, sagt Olaf Riedel von Ernst & Young.

Zu den Risikofaktoren, deren Bedrohungspotenzial am meisten gestiegen ist, zählen an erster Stelle mit 59 Prozent unwissende oder unachtsame Mitarbeiter, gefolgt von Cyberattacken auf das Finanz- und Rechnungswesen (56 Prozent).

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