IT: Smarte Karte für die Sicherheit

IT: Smarte Karte für die Sicherheit

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Vielen Unternehmen ist die richtige Sicherung ihrer Daten zu teuer. Aber das birgt viele Gefahren und immense Kosten

von Thomas Kuhn

Viele Unternehmen sichern ihren E-Mail-Verkehr kaum ab. Dabei ist das weniger aufwendig als gedacht.

"Verschlüsselung kostet Zeit, Geld, Nerven und Komfort!" Marc Fliehe kennt die Argumente, warum Unternehmen – Prism & Co. zum Trotz – sensibelste Firmendaten noch immer ungesichert per E-Mail durchs Internet schicken.

Gelten lässt der IT-Sicherheitsexperte beim Branchenverband Bitkom die Ausflüchte nicht: "Selbst wenn der Aufwand wächst, der Schaden ist viel größer, wenn Geheimnisse oder Konstruktionsdaten vom Erfolgsprodukt beim Konkurrenten landen."

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Kryptografie E-Mails verschlüsseln lernen - ein Selbstversuch

Wer seine Daten schützen will, muss sie verschlüsseln. Bei einer ganz besonderen Party lernt unsere Mitarbeiterin, wie das geht.

Mit nur ein wenig Aufwand kann man seine Mails vor unliebsamen Mitlesern schützen. Der Chaos Computer Club zeigt wie Quelle: Fotolia

Zumal Verschlüsselung selbst in Konzernen längst nicht mehr so komplex ist wie früher. Moderne Kryposoftware für Unternehmen kann unter anderem das Schlüsselmanagement für Hunderte von Nutzern übernehmen. Sobald sich ein Mitarbeiter per Smartcard und PIN an einem PC identifiziert, überträgt der Kryptoserver die in der Karte gesicherten Schlüsselcodes in die E-Mail-Software, bis der Benutzer sich abmeldet.

Und während Kryptotools für Privatleute oft nur funktionieren, wenn beide Seiten gleiche Technik nutzen, können Kryptoserver vor dem Versand prüfen, welche Technik, etwa PGP oder S/Mime, die Gegenstelle einsetzt, und das passende Verfahren wählen.

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Und selbst wenn der Adressat keinerlei Verschlüsselung nutzt, hält die Spitzelabwehr. Dann bekommt er, statt einer ungeschützten Nachricht, einen Link auf ein Online-Portal, bei dem er Inhalt und Anhänge nur aufrufen kann, wenn er sich zuvor mit getrennt verschickten Zugangsdaten identifiziert hat.

Eines aber ist auch klar. Verschlüsselung ist immer nur eine von mehreren Schutzmaßnahmen. "Denn was nützt eine gesicherte E-Mail", mahnt Bitkom-Experte Fliehe, "wenn Spitzelsoftware mangels Firewall schon direkt im Rechner steckt und Nachrichten noch vor der Verschlüsselung kopiert?"

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