Kampfansage an Microsoft: Apple will mit kostenloser Software punkten

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Kampfansage an Microsoft: Apple will mit kostenloser Software punkten

Trotz des Preisdrucks der Rivalen im Tablet-Markt bleibt sich Apple treu: Die neuen iPads sind schnell und dünn - werden aber nicht billiger. Dafür gibt es mit kostenloser Software eine Kampfansage an Microsoft.

Apple lässt sich trotz wachsender Konkurrenz nicht auf einen Preiskampf bei seinen iPad-Tablets ein. Der Marktführer setzte bei der Vorstellung der neuen Generation der Geräte ein klares Zeichen: Die iPads werden technisch besser, aber nicht billiger. Das große Modell wurde deutlich dünner, leichter und leistungsstärker. Das kleinere iPad mini bekam wie erwartet einen schärferen Bildschirm. Beide Geräte haben jetzt die gleiche Display-Auflösung und den gleichen schnellen Chip, der auch im iPhone 5s steckt.

Deutlich spannender: Im hart umkämpften PC-Geschäft machte Apple große Teile seiner Mac-Software kostenlos.

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Das ist im scharfen Wettbewerb auf dem PC-Markt machte vor allem eine Kampfansage an Microsoft. Wer einen Mac besitzt, kann ab sofort ohne weitere Kosten die neue Software installieren. Die neue Version des Systems OS X mit dem Namen „Mavericks“ war noch am Dienstag zum Download verfügbar.

Auch beim Kauf eines neuen Mac-Computer bekommen Kunden nun die Apple-Büroprogramme kostenfrei dazu. Wer sich einen anderen PC kauft, muss in der Regel noch ein Betriebssystem dazu kaufen. Ein Windows 8 Pro Upgrade kostet rund 65 Euro. Die Software liefert Microsofts Office-Programme Word, Excel und Powerpoint mit. Gerade weil die Lizenzen so teuer sind, werden sie nur sehr selten mit einem Update versehen. So ist zum Beispiel auf noch 21 Prozent aller PCs das 13 Jahre alte Windows XP installiert.

Neue Tablets Apple präsentiert iPad Air und iPad Mini

Apple hat eine neue Generation des iPads vorgestellt: Das iPad Air wird deutlich dünner, leichter und leistungsstärker. Warum dieser Schritt für das Unternehmen überlebenswichtig ist.

Apple-Chef Tim Cook präsentierte in San Francisco die neue Generation der iPads. Quelle: REUTERS

Das Verhalten der Nutzer ist für Microsoft immer dann ein Problem, wenn das Unternehmen neue Software-Features in den Markt bringen will. Da nur ein Bruchteil der Windows-Nutzer die jeweils aktuelle Version auf dem eigenen PC einrichtet, erreicht das Unternehmen mit Software-Erneuerungen eben auch nur einen geringen Anteil der Kunden. Oder es muss seine Neuerungen für gleich mehrere Versionen herausbringen.

Dieses Dilemma will Apple vermeiden. „Wir machen das, weil wir wollen, dass alle unsere Kunden Zugang zu den neuesten Funktionen haben“, erklärte Konzern-Chef Tim Cook in San  Francisco. Er weiß genau, dass das Unternehmen aus Cupertino seine Produkte, die von dem Zusammenspiel aus Hardware- und Software im Apple-Universum leben, nur dann an den Käufer bringt, wenn auf alle Macs, iPhones und iPads mit gleichermaßen aktuellen Programmen laufen.

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Daher hat Apple die Preise für die Haus-Software in den letzten Jahren bereits drastisch gesenkt. Das letzte Update auf Mac OS X Mountain Lion kostete weniger als 20 Euro. Und für die einzelnen Apps aus iLife und iWork mussten die Kunden jeweils etwa zehn Euro zahlen.

Nun ist OS X ganz umsonst. Neben den Programmen wie Apps Pages, Numbers, Keynote - die Word, Excel und Powerpoint Konkurrenz machen - soll das „Mavericks“-System unter anderem durch eine intelligentere Verteilung der Ressourcen des Computers die Batterielaufzeit verbessern und zusätzliche Kapazitäten freisetzen. Außerdem bringt Apple seinen Kartendienst und den Buch-Store, die bisher nur für Mobilgeräte verfügbar waren, auf den Mac.

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