Karriere-Netzwerk: Die großen Ziele von LinkedIn

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Karriere-Netzwerk: Die großen Ziele von LinkedIn

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LinkedIn wird trotz eines Börsenwertes von 22,6 Milliarden Dollar von vielen Unterschätzt

Quelle:Netzwertig.com

Gerne wird LinkedIn als digitaler Lebenslauf oder simples Geschäftsnetzwerk bezeichnet. Doch die Ambitionen des Unternehmens sind viel größer. Nach und nach treten sie zu Tage.

Manche Webunternehmen entwickeln sich zu Giganten, indem sie alles um sich herum niederwalzen, Nutzer magnetisch anziehen und ihre Expansion mit hochtrabenden Visionen garnieren. Facebook fällt in diese Kategorie. Eine andere Art von Onlinedienst dagegen wächst langsamer, schleicht sich regelrecht heran und sorgt dafür, dass die in Wirklichkeit nicht minder ambitionierten Ziele erst sukzessive zu Tage treten. LinkedIn ist ein derartiger Kandidat.

Trotz kontinuierlicher Vorstöße in neue Territorien wird das Unternehmen aus der Google-Stadt Mountain View gemeinhin noch immer “nur” als Geschäftsnetzwerk oder gar abwertend als digitaler Lebenslauf oder Online-Rolodex wahrgenommen. Und das trotz eines Börsenwerts von derzeit 22,6 Milliarden Dollar. Doch jüngste Neuerungen des 238 Millionen Mitglieder bei sich versammelnden Dienstes machen klar, dass LinkedIn-Gründer und Chairman Reid Hoffman weitaus mehr will, als die Visitenkarte zu ersetzen.

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Mit dem vor einiger Zeit aufgekauften Flipboard-Konkurrenten Pulse stoßen die Kalifornier immer stärker in den Contentbereich vor. Eine Marschrichtung, die sie schon deutlich machten, als sie 2011 den News-Empfehlungsservice Today lancierten und vor einem Jahr ihre Plattform unter dem Label "LinkedIn Influencer" für Kolumnen und Artikel von Unternehmern, CEOs, Politikern und renommierten Professionals öffneten.

“Wir wollen der Ort sein, an dem du am Morgen Nachrichten und Erkenntnisse erhältst, bevor du deinen Tag beginnst, oder der Ort, an dem du dich blicken lässt, wenn du zwischen zwei Besprechungen ein wenig Zeit hast”, so zitierte paidContent im Juli den LinkedIn-Produktchef Ryan Roslansky. LinkedIn mausert sich zu einem smarten Medienhaus mit eingebautem professionellen Social Graph. Sollte das Unternehmen oder sein Gründer Reid Hoffman demnächst einen Verlag oder eine journalistische Publikation aufkaufen, so wäre dies wahrlich nicht verwunderlich.

LinkedIn will das Smartphone übernehmen

LinkedIn strebt eine Allgegenwärtigkeit im Alltag von Berufstätigen an, die auch mit einem innovativen, aber sehr kontroversen Feature erreicht werden soll: Intro nennt sich eine für das iPhone entwickelte neue Funktion, die bei eingehenden E-Mails innerhalb von Apples Mail-Applikation LinkedIn-Profilinformationen anzeigt. Dies kann ungeheuer praktisch sein, hat allerdings den Haken, dass LinkedIn dafür sämtliche E-Mails über einen Proxyserver schicken lässt, der Abesenderprofile in eingehende Mails einfügt.

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