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Kindle: Amazon löscht ungefragt verkaufte E-Books

von Axel Postinett Quelle: Handelsblatt Online

Amazon hat ohne Erlaubnis oder Vorwarnung legal gekaufte Bücher von Kindles seiner Leser wieder gelöscht. Darunter ausgerechnet "1984" von George Orwell. Der Ärger ist gewaltig und lässt ahnen, dass es wirklich ein großer Unterschied sein wird, ob man in der digitalen E-Book-Zukunft etwas schwarz auf weiß besitzt, oder eben nicht.

Der E-Book-Reader "Kindle" von Amazon. Der Online-Buchhändler hat ungefragt bereits verkaufte digitale Bücher löschen lassen. "Digital Rights Management" (DRM) machte es möglich. Quelle: ap Quelle: handelsblatt.com
Der E-Book-Reader "Kindle" von Amazon. Der Online-Buchhändler hat ungefragt bereits verkaufte digitale Bücher löschen lassen. "Digital Rights Management" (DRM) machte es möglich. Quelle: ap Quelle: handelsblatt.com
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DÜSSELDORF. Die betroffenen Bücher wurden laut Amazon von einem Verlag eingestellt und verkauft, der dafür nicht die notwendigen Rechte besessen habe. Der Inhaber der Rechte habe darauf hingewiesen. Daraufhin wurden die Werke aus dem Shop genommen und bei der nächsten Synchronisation online von den Geräten gelöscht. Der Kaufpreis wurde auf die Konten zurück gebucht.

Amazon scheint aber bereits eingesehen zu haben, dass man sich einen Bärendienst damit erweisen hat, Copyright-Streitigkeiten auf dem Buchrücken der Kindle-Käufer auszutragen. "Wir werden in Zukunft Bücher unter diesen Umständen nicht mehr von Kundengeräten löschen", versprach Amazon-Sprecher Drew Herdner der "

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