Kultur- und Multimedia-Konferenz: US-Festival lockt Zehntausende nach Austin

Kultur- und Multimedia-Konferenz: US-Festival lockt Zehntausende nach Austin

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Rund 40 000 Teilnehmer aus fast 60 Ländern werden nach Veranstalterangaben in diesem Jahr die Konferenz „South by Southwest“ (SXSW) besuchen.

Die Buchstabenkombination SXSW wird in den kommenden Tagen vielen Internet-Nutzern begegnen. Die Abkürzung steht für die Kultur- und Multimedia-Konferenz „South by Southwest“ in der US-Stadt Austin. Hier treffen Musikgrößen auf Hollywood-Stars und Technologie-Genies

In der US-Metropole Austin (Texas) hat eines der weltweit bedeutendsten Multimedia-Festivals begonnen. Rund 40 000 Teilnehmer aus fast 60 Ländern werden nach Veranstalterangaben in diesem Jahr die Konferenz „South by Southwest“ (SXSW) besuchen, die am Freitag ihre Tore aufmachte und bis zum 16. März läuft. Auch mehr als 100 deutsche Aussteller haben sich angesagt.

Die ersten Tage der Messe werden sich vor allem um das Internet und Zukunftstechnologien drehen. Neben der Vorstellungen neuer Erfindungen und Dienste sind Hunderte Podiumsdiskussionen mit hochkarätigen Rednern geplant.

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Als Höhepunkt der Technologie-Konferenz wird die Videozuschaltung des Ex-US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden aus seinem Asyl in Russland erwartet, der Fragen von SXSW-Gästen live beantworten soll. Snowden hatte vertrauliche Dokumente des Geheimdienstes NSA an Medien gegeben. Die Enthüllungen über die Spähprogramme sorgen seit bald einem Jahr weltweit für Aufregung.

Das SXSW-Filmfilmfestival wartet mit rund 400 Neuerscheinungen auf. Neben Nachwuchskünstlern erhalten mittlerweile auch große Produktionen eine Plattform. So stellt etwa der Hollywood-Star Nicolas Cage einen neuen Streifen vor und der erfolgreiche US-Streamingdienst Netflix eine neue eigenproduzierte Serie.

Bei dem Musikfestival, das 1987 der Ausgangspunkt von „South by Southwest“ war, treten in diesem Jahr nach Veranstalterangaben mehr als 2000 Bands auf rund 100 Bühnen auf, darunter Stars wie Lady Gaga und Coldplay. Auch 16 deutsche Gruppen sind vertreten. Der Computer- und Handyproduzent Apple überträgt auf einem eigenen Festival Konzerte internationaler Topstars live.

Weitere Bestandteile sind eine Videospiel- und Sportmesse, bei der unter anderem der ehemalige deutsche Fußballnationaltrainer Jürgen Klinsmann auftreten wird. Der 49-Jährige trainiert seit einigen Jahren die US-Auswahl.

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet von einem Supercomputer, der kochen lernt. IBM hat vor drei Jahren mit seinem Supercomputer Watson einen großes Coup gelandet. Er trat in der amerikanischen Quizshow "Jeopardy" an und gewann gegen zwei Kandidaten. Zuvor hatte der Technologiekonzern den Computer mit massenhaft Daten programmiert und bewies damit, was mit "Big Data" alles möglich ist. Die FAZ berichtet, dass Watson nun mit einer neuen Geschäftsidee zurück auf dem Markt ist. Er liefert Rezeptideen für Köche, die die entsprechenden Speisen dann in einem Essenswagen vorbereiten und servieren. Am Freitag entwickelte Watson das Rezept für einen "Vietnamesischen Apfel-Kebab". Indem der Computer die Vorgaben "Vietnamesisch", "Apfel" und "Kebab" bekam, kreierte er eine Einkaufsliste und ein Rezept. Nur die genauen Mengen wurden nicht angegeben.

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