Twitter kämpft mit Algorithmen gegen Hass-Kommentare

Kurznachrichtendienst: Twitter kämpft mit Algorithmen gegen Hass-Kommentare

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Ein Twitter-Aufsteller steht 2014 während der Konferenz "re:publica 14" in der Ausstellungshalle

Im Kampf gegen Hasskommentare und Belästigungen setzt der Kurznachrichtendienst Twitter künftig auch auf Computerprogramme statt nur auf Meldungen anderer Nutzer.

Durch spezielle Algorithmen ermittelte Accounts könnten vorübergehend eingeschränkt werden, schrieb der zuständige Twitter-Manager Ed Ho am Mittwoch im Firmenblog. So könnten Tweets der automatisch erkannten Nutzer für eine bestimmte Zeit nur für Follower sichtbar sein - und nicht mehr für die Allgemeinheit. Die Technik werde wohl manchmal Fehler machen, aber Twitter arbeite täglich an Verbesserungen, erklärte Ho.

Der Kurznachrichtendienst steht wie sein größerer Rivale Facebook unter Druck, mehr gegen Volksverhetzung, Schikane und gefälschte Nachrichten (Fake News) zu tun. Netzaktivisten warnen aber vor Zensur. Twitter hat sich bislang auf Meldungen von Nutzern verlassen, um gegen einen Missbrauch des Dienstes vorzugehen. Entsprechende Accounts wurden gesperrt oder gelöscht.

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