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8 Kommentare
Ich fürchte, genau das ist gewollt. Hörigkeit gegenüber einer Technologie, deren Versagen man oft genug partout nicht mehr sehen will.
Ich empfehle dazu als Lesefutter:
http://www.amazon.de/Verlust-Denkens-Mythen-Computer--Zeitalters/dp/342603915X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1342714070&sr=8-1
Das macht schon recht nachdenklich, dieses Buch.
Besonders wenn man sich bewusst wird, in wessen Händen sich diese Technologie heute überwiegend befindet.

Dem kann ich zum Teil schon zustimmen. Leider erlebe ich es mit Bekannten + Kunden auch immer mal wieder, dass die Aussage kommt: "Wie er funktioniert, interessiert mich nicht. Hauptsache, er läuft."

Nachdem ich den Beitrag in Facebook + Google+ geteilt habe, haben zwei Personen kommentiert.
Hier der erste Kommentar in Google+:
"ein Auto kann doch der Großteil der Nutzer auch nicht reparieren, Fernseher/Smart TV, muss auch nur funktionieren.... ich will garnicht alles wissen.... es soll funktionieren...."
Dazu meine Antwort:
"Der Vergleich mit dem Auto ist gut. Denn der trifft es, aber andersherum. Das was Sie meinen, wäre beim PC das Innen leben, die Hardware. Das muss ich als Anwender ja gar nicht wissen, dafür gibt's Fachleute. Eben so, wie ich in eine Werkstatt gehe, ums Auto reparieren zu lassen.
Aber ich muss eben Bescheid wissen, was zum einen die Teile der Amatur bedeuten, eben die Warnleuchten, wie ich Lenkrad, Bremse, Gas, Kupplung etc. benutze. Das sind die Grundverständnisse beim Auto. Und so ist's eben auch beim PC. Ich kann nicht erwarten, dass das Auto einfach so fährt, wenn ich mich nicht selbst um Benzin, Wartung, Öl etc. kümmere und das Auto einfach so nutze, wie es mir grade passt. Ich muss ja schon mal wissen, wie ich das Auto starte oder anfahre. Und wie man den Gang einlegt. Diese Grundlagen fehlen einfach, beim PC, bei vielen Nutzern.
Und das andere Thema ist das, was ich alles damit machen kann. Beim Auto weiß ich ja, auf was ich achten muss, was das Auto kann und nicht kann. Z. B. wie weit mein Bremsweg ist oder meine ungefähre Maximal-Geschwindigkeit. Z. B. ob ich damit auf die Autobahn kann. Beim PC fehlt dieses Verständnis häufig."

ein Bekannter von mir ist mit Ende 20 Quereinsteiger im IKT-Bereich. Eigentlich Ex-Türsteher/Handwerker. DE ist dafür bekannt meistens nur passgenaue Bewerber zu akzeptieren. Wie wär es, wenn man mal mehr Ältere Ü40 nimmt?
im 3. Semester Bachelor hatte ich ein IT-Modul mit einem Informatikbachelorstudent - der war geschätzte 46-48 Jahre alt, ich bezweifel, dass den nachher jmd. einstellen will. Studierter Ex-Hartzer.
Was die IT-Kenntnisse angeht: es dürfte in DE kaum Informatiklehrer geben. Ich hatte nicht mal in einer Ausbildung richtigen Informatikunterricht,obwohl man das für den Beruf gebraucht hätte. Resultat ist, dass mir das heute auf der Uni ständig auf die Füße fällt. In den 1990er Jahren gab es in Schulen kaum Informatik. Wenn sich das Weltwissen alle 5 Jahre verdoppelt - wie soll das in die kurze Schulzeit hineinpassen? Also bilden wir doch alle bis zum 21. Lebensjahr oder länger schulisch aus, dann sind alle Grundlagen für heutige Anforderungen in der modernen Welt ausreichend vermittelt. Und ich rede explizit nicht nur vom Beruf!
Und was heißt Berufsvorbereitung. Informatik ist ein reguläres Fach normalerweise. Außer an Hauptschulen, da ist das mit in der Arbeitslehre. Jede Schule unterrichtet das mittlerweile, zumindest als Wahlangebot für Interessierte - was will man denn noch? Soll die Schule die nicht doch lieber bis zum Erwachsenenalter ausbilden?
und die Azubis in dieser Branche dürften wohl alle schon Erwachsene sein. Wie sagt mein Bekannter so schön "die passen besser ins Team"

Frage: Wer muss wissen, wie man Dateien komprimiert?
Wahrscheinlich arbeitet man bei Eurstat noch mit 486er, weil man das anderswo verfrühstückt hat!

Mein lieber Markus Scheurer
Selbst die Autos heutzutage versagen, weil die IT-Spinner aus
Unkenntnis Programme erstellen die weder kompatiebel mit normal-
denkenden ist, noch über Fachwissen verfügen wie ein Auto-Motor funktioniert
BMW ist bestes Beispiel.: die sechs-Zylinder Triebwerke und künftig
auch die vier Zyl. erleiden Totalschaden weil die Steuerung versagt.
Demzufolge kann auch keiner mit einem PC umgehen, weil den meisten
dieses krankhafte Denken von Köln über Moskau nach Rom zu fahren fehlt.

Hat sich mal jemand die öffentlichen Schulen in den letzten Jahren angesehen ? Das wird immer schlimmer. Ca. 1/4 des Unterrichts fällt aus, die Lehrmaterialien sind total veraltet. Es gibt zu wenig Lehrer und davon sind auch viele alte Lehrer dabei, die halt Beamte sind und die man daher auch nicht los wird. Neue Lehrer werden nicht eingestellt, weil kein Geld dafür da ist. An vielen Schulen kann man Drogen aller Art kaufen und die Kriminalität der Kinder untereinander steigt. Bereits in der Grundschule rauchen Kinder auf dem Parkplatz, teilweise sind Mädchen bereits in der 5. Klasse (12/13 Jahre alt) bereits schwanger.
Das Interesse an Informatik ist bei vielen vorhanden. Als normal verdienende Familie kann man sich die teuren Informatikkurse aber gar nicht leisten. Bereits ein einfacher SAP Kurs für Büroangestellte kostet zwischen 3000 Euro und 5000 Euro. Natürlich muss man das privat bezahlen.
In den jeweiligen Berufen, beispielsweise Autobranche, kriegt man von Seiten der Berufsschule bzw. vom Arbeitgeber nur ein Halbwissen mit. Das, was man gerade so für den Beruf braucht, nicht mehr. Auch keine Hintergründe oder wie sich die Programmierung aufbaut.
Dazu kommt noch, dass man als Informatiker/-in ab 40 von Seiten der Bundesagentur für Arbeit bereits als schwer vermittelbar gilt. Die meisten Firmen wollen ein "junges Team". Da kriegt man höchstens noch was in der Zeitarbeit und wir alle wissen, welche Knebelverträge und Stundenlöhne da dahinter stecken. Das möchte niemand.

@Joeslyn
vor allem fordert die Wirtschaft immer nur. Ich hör immer nur Gequengel. Wenn es die stört, dass nicht jeder Schulplatz einen PC wie in Dänemark hat, dann sollen sie doch Geld sammeln beim Bitcom und denen überall an jeden Platz einen Laptop hinstellen und alles verkabeln lassen.
Jeder Schülerplatz hat dann einen. Die wollten doch immer niedrigere Steuern haben. Das wirkt sich dann nunmal auch auf die Schulen aus. Die Staaten sind Pleite, war ja so gewollt. In Dänemark müssen Firmen Ausbildungsabgabe zahlen, 8% des BIP gehen in Bildung.
und in Privatschulen sitzen eher welche, die Kunstgeschichte, Schmuckdesign, Jura und Eventmanagement studieren wollen. Die haben zwar die bessere Ausstattung, aber nicht unbedingt IT-Interesse. Die können es sich auch leisten brotlose Künste studieren. In Hauptschulen ist ein Überschuss an Jungen. Die stehen auf Technik.
niemand hindert sie daran. Aber bitte damit aufhören, 11jährige hinter Supermarktkassen zu setzen, die nachher von Allgemeinbildung zu wenig mitbekommen, da keine Zeit mehr dafür. Wer weiß, ob es in 20 Jahren noch viele Kassierer gibt.
Bitte auch nicht 30 Betriebsbesichtigungen pro Jahr. Das geht zu Lasten der allgemeinen Grundlagen. Und natürlich lernt man in Schulen Theorie, nicht nur "passgenaue praxisnähe" Und dann nachher beschweren, sie können nicht richtig lesen, schreiben und rechnen.
gibt es überhaupt einheitliche Standards für die Schulen, oder ist da Kraut und Rüben.
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Kommentare zu: Deutsche haben immer weniger Ahnung von Computern
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