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Marketing: Die besten Video-Beispiele für virales Marketing

von Hans-Jürgen Klesse

Am Anfang flüchtete ein Moorhuhn durch das Internet: Das kostenlose Ballerspiel glit als erste virale Marketing-Kampagne. Mittlerweile setzen auch große Unternehmen auf die Kraft der virtuellen Mundpropaganda. wiwo.de hat die besten Beispiele ausgewählt.

Virales Marketing - Screenshot Clip wilkinson Quelle: Screenshot von MyVideo.de
Virales Marketing - Screenshot Clip wilkinson Quelle: Screenshot von MyVideo.de

Ein Moorhuhn setzte den Trend: Das kostenlose Eineinhalb-Minuten-Spiel, bei dem virtuell auf ein ziemlich tumbes Federvieh geballert werden musste, war eine Werbeidee des schottischen Spirituosenherstellers Johnnie Walker. Nachdem das Spiel 1999 von der Werbeagentur des Whisky-Produzenten entwickelt und ins Web gestellt worden war, verbreitete es sich innerhalb kürzester Zeit unter Internet-Nutzern in aller Welt. Unter Werbeexperten gilt das Moorhuhn als die erste virale Marketing-Kampagne.

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Mittlerweile ist Virales Marketing eine Form der Werbung, die existierende soziale Netzwerke und Medien nutzt, um die Aufmerksamkeit auf Marken, Produkte oder Kampagnen zu lenken. In die virtuelle Welt gesetzt werden die Werbebotschaften von darauf spezialisierten Agenturen, die dazu selbst aufgebaute Netzwerke nutzen. Wer zur Verbreitung dieser Werbung beiträgt, etwa indem er die Botschaften per Email an sein eigenes Netzwerk weiterschickt, macht das gegen Bezahlung oder kostenlos.

Messbarkeit des Erfolgs schwierig

Um kostenlos verbreitet zu werden, müssen die Botschaften entweder inhaltlich der Überzeugung der Weiterträger entsprechen – darum setzen nichtstaatliche Organisationen wie Greenpeace, Amnesty International oder Unicef häufig auf diesen PR-Kanal. Oder die Botschaften müssen besonders witzig und originell sein. Das funktioniert zum Beispiel besonders gut mit kleinen Werbefilmchen, die über die Videoportale Clipfish, Myvideo oder Youtube unters Internet-Volk gebracht werden.

Ein Problem bei Viral-Marketing-Kampagnen ist allerdings die Messbarkeit des Erfolgs: So war das Moorhuhn zwar ein absoluten Hit im Internet, ob und inwieweit die hohe Verbreitung aber zu einer Steigerung des Bekanntheitsgrades oder sogar zu Absatzsteigerungen für die Marke Johnnie Walker geführt hat, ist aber nicht sicher. Zum Problem kann es werden, wenn Werbespots in den Internet-Videoportalen auftauchen und sich dort verbreiten, bei denen nicht mehr auf Anhieb erkennbar ist, ob sie vom Hersteller des Produkts stammen oder von besonders kreativen Web-Nutzern. Hier die besten Beispiele aus beiden Kategorien.

Weitere Spot-Beispiele

Hornbach: http://www.kress.de/cont/spot.view.php?spot=2153

Maggi: http://www.youtube.com/watch?v=TlUEiq-jRjg

Ikea: http://www.youtube.com/watch?v=t_Fvt4Ra1sI&NR=1

Saturn:  http://www.youtube.com/watch?v=NAZtDhG7x3A&NR=1

Mars:  http://www.youtube.com/watch?v=Wl_lx9lqRe8, http://www.youtube.com/watch?v=5ZIYRNJO62U&NR=1

Bild:  http://www.youtube.com/watch?v=bZZ0Mo469_w&NR=1

Obi: http://www.youtube.com/watch?v=AXDL369WNL4&NR=1

Sparkasse: http://www.youtube.com/watch?v=nJd4kSqHx0I&feature=related

Citi Card: http://www.youtube.com/watch?v=L5gZ67RlYqE&feature=related

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 11.08.2010, 22:34 UhrAnonymer Benutzer: NDresen

    ich schreibe gerade eine Master These über das Thema. Wenn ihr Lust hat noch mehr Videos zu sehen und mir bei meinem Fragebogen zu helfen klickt auf folgenden Link:

    http://sgiz.mobi/s3/5832d0d42da8

    Wer interesse an meiner fertigen These hat schreibt mir eine email:
    n.dresen@student.unimaastricht.nl

  • 27.04.2010, 19:08 UhrAnonymer Benutzer: Christian

    ich habe gerade noch ein weiteres gutes beispiel für virales Marketing entdeckt http://www.youtube.com/watch?v=kwM8bQ7Sk-A
    Germanwings stellt auf lustige Weise seine Vorzüge gegenüber Easyjet dar. Auch hier steht die Kommunikationspolitik im Vordergrund. Das Video ist jetzt schon in zahlreichen blogs,Foren und sozialen Netzwerken zu sehen. Dem Konsumenten macht es einfach Spaß, das Video anzugucken und weiterzuleiten. So kann in kurzer Zeit und mit nur geringem finanziellen Aufwand, vielen potentiellen Kunden die angestrebte Werbebotschaft, "Germanwings ist besser als EasyJet", übermittelt werden.

  • 04.03.2010, 16:13 UhrAnonymer Benutzer: gringo

    sehr viel bullshit und unwahrheiten im text

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