Messenger: Auch iPhone-Nutzer sollen für WhatsApp zahlen

Messenger: Auch iPhone-Nutzer sollen für WhatsApp zahlen

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WhatsApp will künftig einmal im Jahr eine Gebühr berechnen.

Der Messaging-Service WhatsApp wird in Zukunft für das iPhone künftig nur noch im Abo angeboten. Das neue Modell für iOS sei für neue Nutzer ähnlich strukturiert wie die Angebote auf anderen Plattformen.

Der Messaging-Service WhatsApp wird in Zukunft für das iPhone künftig nur noch im Abo-Modell angeboten. Im US-amerikanischen iTunes Store kostet der WhatsApp-Messenger für das Apple-System iOS derzeit einmalig 0,99 Dollar (in Deutschland 0,89 Euro) und läuft dann unbefristet. Das neue Abo-Modell für iOS sei für neue Nutzer ähnlich strukturiert wie die Angebote auf den Plattformen Android, Blackberry und Windows Phone, zitiert das Technologie-Blog TechCrunch den WhatsApp-Chef Jan Koum. Demnach ist die Nutzung im ersten Jahr frei, jedes folgende Jahr kostet dann jeweils einen Dollar. Grund dafür sei der Wunsch des Unternehmens, WhatsApp auch künftig weiter werbefrei anbieten zu können.


Einen konkreten Zeitpunkt für die Umstellung nannte Koum nicht. "Wir gehen entspannt mit dem Datum um, es wird definitiv dieses Jahr. Es ist auf unserer Roadmap."
Eine Variante des Dienstes für Desktop-PCs sei allerdings auch weiter nicht geplant. "Wir sind das viel gefragt worden", sagte Koum. Für die meisten Nutzer sei der Desktop-PC aber inzwischen die zweite Wahl. Das Smartphone sei dagegen immer dabei. Deshalb werde es WhatsApp auch künftig nur mobil geben.

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WhatsApp zählt derzeit zu den beliebtesten Messaging-Anwendungen und übermittelt rund 17 Millionen Nachrichten täglich. Allein auf Android nutzen rund 100 Millionen Menschen die App weltweit. Der Messenger hatte den klassischen Mobilfunkanbietern das Leben schwer gemacht. Immer mehr User nutzten das kostenlose mobile Angebot, statt wie früher SMS zu verschicken. Dadurch ist der Telekom sowie O2, E-Plus und Vodafone ein Geschäftsmodell weggebrochen. Mit einem eigenen Messenger namens "Joyn" wollen die Anbieter in diesem Jahr nachlegen. Ein kostenpflichtiges WhatsApp dürfte ihnen dabei in die Karten spielen.

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