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10 KommentareSAP ist für staatsnahe Konzerne gebaut worden, den das Geld relativ egal ist. Mittelständler können sich vielleicht gerade einmal die SAP-Lizenzen leisten. Aber die von SAP gelieferten Module sind so gut wie nie einsatzbereit - man braucht noch Millionen für SAP-beratung. Niemand verdient im iT-Markt so gut wie SAP-berater - und das nicht ohne Grund. Fazit: Finger weg von SAP - dann lieber bastellösungen von Kleinanbietern oder notfalls Excel-Sheets.
ich kenne viele Menschen/Firmen , die offiziell mit SAP-Modulen arbeiten. Tatsächlich arbeiten sie mit den alten Programmen und Office-Anwendungen weiter , da sich in SAP viele Dinge gar nicht abbilden lassen bzw. einen extremen Aufwand / Kosten verursachen. Wenn der Vorgang erledigt ist , wird in SAP nachgebucht. Unabhängig davon kenne ich Fälle , bei denen sich die ursprünglichen Kosten vervierfacht haben u. dass überlebt nicht jede Firma.
bin sap trainer. sap in der vorliegenden form ist ein programm zur steuerung von mehreren 1000- 10000 bildschirmarbeitsplätzen und nichts anderes. wenn sap an die kleinen will ab 5 oder 50 muß die ganze geschichte überarbeitet werden. mit der jetzigen rangehensweise muß jeder versuch scheitern an die kleinen ranzukommen.
Dies wird wohl auch die SAP wissen und war daher einer der treibenden Kräfte für die Patentierung von Software (siehe Link). SAP hat vieleicht nicht die bessere Software für den Mittelstand, aber sie hat mit Sicherheit die besseren Anwälte.
http://www.heise.de/newsticker/industrie-stimmt-sich-auf-neuen-Kampf-fuer-Softwarepatente-ein--/meldung/68620
Da sieht man mal, wie wenig Ahnung am Markt vorhanden ist. SAP hat die beste Software - richtig, für ganz kleine Unternehmen taugt die nichts. Da muss etwas anderes her - ist auch richtig. Es wird immer nur auf die SAP geschimpft, sicherlich oft auch aus Neid. Andere Hersteller verzapfen den gleichen Mist - nur die SAP wird für alles verantwortlich gemacht. berater werden eingekauft, damit wenn etwas schief geht, man mit den Finger auf sie zeigen kann. Sie sind auch so schön austauschbar... Und man hat eine weiße Weste. Übrigens: SAP berater, die gut verdienen, arbeiten auch viel. Wir haben halt keine 38,5 Stundenwoche, manchmal arbeite ich über Wochen hinweg täglich 16 Stunden, dann relativiert sich ein Tagessatz auch ganz schnell wieder. Also immer erst mal nachdenken, bevor ihr so ein Mist schreibt, gell!?
gut abgeschrieben: vor allem aus den Selbstdarstellungen der SAP-Konkurrenten, das ganze verziert mit einem 6 Jahre alten beispiel... Wieviel sogenannte ERP-Systeme von "Mittelständlern" inzwischen von SAP ERP abgelöst werden mußten, wg. diverser teilweise sogar geschäftsgefährdender iT-Probleme, schreibt der Autor nicht. Auch nicht, welche Hetzkampagnen gestartet werden, wenn ein "Mittelständler" einen Auftrag nicht bekommt, weil sich der Kunde aufgrund von Tests (und nicht nur Versprechungen) doch für die SAP entscheidet.
Was für ein Glück: am dankbarsten sind nämlich die Kunden, die mit den mittelständischen Systemen schon an die Wand gefahren sind, und sich dann für SAP ERP entscheiden. Komisch, dass SAP dann passt. Und der Kunde damit sogar zufrieden ist. Und das Projekt auch noch günstiger als vorher...
Wir haben in unserem Unternehmen eine "no-name" Software im Einsatz und sind sehr zufrieden damit. Die Einführung verlief (ohne viel beratungsaufwand !) zügig und die Software läuft jetzt im fünften Jahr gut und stabil. Es bräuchte mehr solche Artikel, damit die kleinen Unternehmen, die mit sehr viel Engagement schaffen (auch 16h am Tag) etwas mehr Sichtbarkeit bekommen. Die haben halt kein Milliarden-budget fürs Marketing (oder setzen ihr Geld anders ein). ich wäre auch mit dem begriff der "geschäftsgefährdenden iT" etwas vorsichtiger, gerade wenn ich aus dem Hause SAP komme (siehe Kommentare).
Tja, lieber Anonym, als berater so lange an der SAP-Software herumfummeln und customizen müssen steht ja wohl nicht gerade dafür, dass die SAP-Software ein Glanzlicht am Softwarehimmel ist, sehen Sie sich mal um, das Leben ist vielfältig, warum sollte es da nur eine Software für betriebswirtschaftliche Anwendungen geben, das Widerspräche den Gesetzen der Natur und Wissenschaft. Mögen sich die Systeme weiterhin Konkurrenz machen, es bringt Allen etwas. Und persönlich muss ich ihnen sagen: 16 Stunden Arbeit bringt ihnen in der Summe gar nix. Produktiv sind Sie maximal 2 Stunden, den Rest verbringen Sie in den unsinnigen Tiefen des SAP-Systemes und in der unsäglichen Suche nach Hinweisen, wie es so schön im SAP-Jargon genannt wird. ich nenne es einfach Zeitverschwendung - das Leben ist kurz genug. ich gebe bewusst hier kein Statement für eine Software ab. Das ist müßig.
Sicherlich hat SAP seine Daseinsberechtigung nur kann man nicht sagen das SAP für alles und jedem geeignet ist. Für den Mittelsand gibt es bereits durchaus bessere und günstiger Lösungen für die verschiedenen Anforderungen. als beispiel mal AvERP, ist eine lizenzfreie open source ERP-Software die im vergleich zu den kommerziellen Produkten wie SAP nicht schlecht abschneidet. (http://www.ltlc.de/averp-prozessorientierte-einfuehrung.htm)
bei dem Mittelstand ist das neue Produkt SAP All-in-One teilweise noch gar nicht bekannt. SAP hat sehr wohl die Möglichkeit mit einem best Practice Ansatz und einer neuen NetWeaver Oberfläche den Mittelstand zu bedienen. Der SAP Vertrieb geht auf den Mittelstand ein, indem er erst einmal zuhört. Die Zeiten der Arroganz sind längst vorbei. Mit neuen menschlichen Ressourcen kann sich auch ein Markt wandeln.
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Kommentare zu: Kleine Softwareschmieden machen SAP das Leben schwer
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