Nach dem Upgrade: Was tun mit dem alten iPhone?

Nach dem Upgrade: Was tun mit dem alten iPhone?

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Wer vom iPhone 2G auf die Version 3G wechselt, für den stellt sich eine Frage: Was tun mit dem alten Gerät?

Das Wechselangebot für iPhone-Alt-Kunden erregt die Gemüter. Wenn man sich erst einmal für ein Upgrade entschieden hat, stellt sich - nüchtern betrachtet - die Frage: Was tun mit dem alten iPhone? wiwo.de gibt ein paar Tipps.

Wer sich als iPhone-Alt-Kunde für das Wechselangebot von T-Mobile entscheidet, um künftig stolzer Besitzer eines iPhones 3G zu werden, bindet sich nicht nur erneut für 24 Monate an die Telekom-Mobilfunktochter und muss 15 Euro "Ablöse" pro Monat Restvertragslaufzeit zahlen (ein erneutes Anschlussentgelt in Höhe von 25 Euro wird laut T-Mobile nicht fällig), sondern hat ein weiteres Problem: Wohin mit dem alten iPhone? Wer jetzt hofft, den Geldbeutel durch den Verkauf des bisher genutzten Geräts zumindest etwas schonen zu können, wird vom Rosa Riesen bitter enttäuscht: Denn wie T-Mobile auf Anfrage von wiwo.de bestätigte, wird die Sperre des alten iPhones erst nach Ablauf der ursprünglichen Laufzeit von 24 Monaten aufgehoben.

Ursprünglich, also zum Marktstart im November vergangenen Jahres, hatten die magentafarbenen Mobilfunker noch geplant, die Geräte überhaupt nicht freizugeben. Erst als sich T-Mobile in der Gerichtsverhandlung dem Mitbewerber Vodafone gegenüber sah, der die Bonner wegen der exklusiven Vermarktung des Kulthandys vor den Kadi gezerrt hatte, versprach T-Mobile, das iPhone nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten freizugeben. Die Sperre, die Hacker längst geknackt haben, sorgt dafür, dass ein in Deutschland erworbenes iPhone auch nur im Netz von T-Mobile funktioniert.

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Erst einmal abwarten

Was also tun? Altes iPhone in die Schublade legen, auf das Ende der ursprünglichen Vertragslaufzeit warten und dann verkaufen? Sicher eine denkbare Variante, zumal nach dem offiziellen Verkaufsstart des iPhone 3G die Preise für Alt-Geräte wegen des wohl zu erwartenden vielfältigen Angebots erst einmal in den Keller rauschen dürften. Oder das alte iPhone einfach entsperren, danach verkaufen oder selbst mit einer Discounter-Chipkarte als Zweithandy weiterbenutzen. Nachteile: Zum einen verliert der Besitzer dann sämtliche Garantie- und Gewährleistungsansprüche (bei einem beabsichtigten Verkauf nicht gerade ein verkaufsförderndes Argument), zum anderen sind spezielle Dienste in anderen Netzen mit dem iPhone gar nicht nutzbar.

wiwo.de hatte bereits auf eine dritte Option hingewiesen: T-Mobile bietet seinen Kunden an, bis zu drei Chipkarten auf eine Rufnummer schalten zu lassen. Diese "Multi-SIMs" haben zwar den Nachteil, dass es sich damit nicht um getrennte Anschlüsse handelt, also mit dem alten iPhone dann nicht das neue iPhone angerufen werden kann, aber man kann sein altes iPhone mit einer Multi-SIM nach dem Upgrade etwa als Autotelefon benutzen.

Es lohnt sich in jedem Fall, nach einem Wechsel erst einmal abzuwarten: T-Mobile dürfte, ähnlich wie auch von O2 in Großbritannien, dem dortigen Exklusivpartner für das Apple-Kulthandy, geplant, nach einiger Zeit eine Prepaid-Variante anbieten. Dann hat man entweder ein gutes Verkaufsargument oder kann das Altgerät mit separater Nummer selbst nutzen - oder an ein Familienmitglied weitergeben.

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