Neuer Geschäftszweig: Apple will Häuser vernetzen

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Neuer Geschäftszweig: Apple will Häuser vernetzen

von Meike Lorenzen

Das vernetzte Zuhause gilt als großer Wachstumsmarkt der Technologiekonzerne. Nach Google und Samsung will nun auch Apple in das Geschäft einsteigen.

Sobald das Fenster geöffnet wird, geht die Heizung aus. Beim Öffnen der Wohnungstür springt das Licht im Flur an – und sobald der Strom besonders günstig ist, springt die Waschmaschine von alleine an.

Die Möglichkeiten des Smart Home sind nicht nur schier unbegrenzt, sondern vor allem eine niemals enden wollende Geschichte. Seit den Neunzigerjahren kämpfen unterschiedliche Anbieter damit, ihre unterschiedlichen Systeme am Markt zu etablieren. Doch nur weil vieles technisch möglich ist, heißt es noch lange nicht, dass die Kunden auch reif für die Produkte sind.

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Gerüchte um Apple

Mit dem Einstieg von Apple und Google könnte sich das ändern. Nachdem Google erst zu Beginn des Jahres das Startup Nest gekauft hat, wendet sich nun offensichtlich auch Apple dem Thema „Smart Home“ zu. Nur wenige Tage vor der weltweiten Entwicklerkonferenz WWDC sickern entsprechende Gerüchte durch.

In einem Bericht der Financial Times heißt es, dass Apple auf der Konferenz in San Francisco eine in das Betriebssystem iOS integrierte SmartHome-Plattform vorstellen wird. Damit würden Hersteller intelligenter Heizungen, Schlösser und Glühbirnen die Möglichkeit bekommen, ihre Produkte enger in das iPad und iPhone zu integrieren. Dadurch könnte sich das Haus per Smartphone-App steuern lassen.

Vernetztes Haus wird Realität Handy wird zur Fernbedienung für Ihr Leben

Dank neuer Technologien steuert das Smartphone künftig nicht nur Geräte, sondern kümmert sich um Ihre Gesundheit, Familie und Sicherheit zu Hause. Doch was bedeutet das im Alltag? Ein Selbstversuch.

Quelle: Robert Poorten für WirtschaftsWoche

Das iPhone oder iPad würde damit zur Kommandozentrale über das vernetzte Haus. Der Vorteil einer solchen Anwendung ist klar: Zwar wären immer noch unterschiedliche Anbieter mit ihren Produkten am Markt. Doch bedient werden sie alle über ein Gerät.

Die Schaffung einer Schnittstelle für Anbieter wäre ein Novum, das sich im Gewusel auf dem Markt auszahlen könnte.

Viele kleine Anbieter

Insgesamt sind derzeit viele mit einer nicht kompatible Lösungen kleinerer Anbieter für einzelne Funktionen und Geräte im Markt. Und die großen Hersteller kochen ihr eigenes Süppchen. Die südkoreanischen Technikriesen Samsung und LG treiben die Entwicklung eigener Plattformen für das vernetzte Zuhause voran. Microsoft will über eine Partnerschaft mit dem Spezialisten Insteon in das Geschäft kommen.

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