Neuer iPad-Konkurrent: Hewlett-Packard klont das iPad

Neuer iPad-Konkurrent: Hewlett-Packard klont das iPad

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Angriff auf das iPad: Mit dem TouchPad will der Computerriese Hewlett-Packard dem Apple-Tablet das Leben schwer machen

von Matthias Hohensee

Hewlett-Packard fordert Apple mit einem iPad-Konkurrenten heraus. Das TouchPad sieht dem großen Vorbild zum Verwechseln ähnlich.

Bislang hatte es so ausgesehen, als ob Apple mit dem mobilen Betriebssystem iOS und Google mit Android das Wachstumsgeschäft Smartphone und Tablet-PCs aufmischen würden. Jetzt grätscht ein weiteres Silicon Valley-Schwergewicht dazwischen. Am Mittwochnachmittag stellte Hewlett Packard in San Francisco neben zwei neuen Palm Smartphones einen Flachcomputer namens TouchPad vor, der dem Ipad in Form und Funktion zum Verwechseln ähnlich sieht. Nur die Heimtaste ist bei Apple rund, bei HP eckig.

Die 740 Gramm schwere schwarze Flunder läuft auf WebOS und wiegt somit soviel wie das iPad, das 730 Gramm auf die Waage bringt. Das mobile Betriebssystem hatte HP im Frühjahr vergangenen Jahres mit dem Kauf von Palm für 1,2 Milliarden Dollar erworben. Mit im Paket waren viele wertvolle Patente des Smartphone-Pioniers. Damit kann HP nun Apple frontal angreifen, ohne sich allzu viele Sorgen über etwaige Klagen zu machen.

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Um es vorwegzunehmen: Das Touch Pad macht einen guten Eindruck, sieht hochwertig aus. Auf den Demogeräten liefen Anwendungen flüssig, auch die Videos ruckelten nicht.

Der mit Wifi oder einer Kombination von Wifi und 3G ausgestattete TouchPad ist in puncto Ausstattung dem Original iPad sogar überlegen. Auf seiner Vorderseite ist eine 1.3 Megapixel Kamera integriert, mit der sich Videokonferenzgespräche führen lassen. Besonders eindrucksvoll ist die Vernetzung zwischen dem TouchPad und den Palm Smartphones. So lassen sich beispielweise Gespräche oder SMS vom Palm Smartphone auf das Touchpad weiterleiten. „Und wir unterstützen natürlich Adobe Flash“, sagt Jon Rubinstein, Chef der Mobilsparte von HP und ein ehemaliger enger Vertrauter von Apple-Chef Steve Jobs. Die weitverbreitete Softwaretechnologie für das Betrachten von Multimedia aus dem Web wird von Apple boykottiert, weil sie angeblich zu oft abstürzt und zu viel Strom verbraucht. HP scheint damit kein Problem zu haben – auch wenn man keine Informationen geben wollte, wie lange der Akku durchhält.

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