Bild: ScreenshotGoogle
Googles deutsche Suche wirkt, weil Google+ ausgeblendet ist, noch relativ übersichtlich. Nachrichten zur Präsidentengattin stehen oben, dann folgt der Wikipedia-Eintrag. Warum ausgerechnet die Münchner "TZ" Rang 2 belegt, weiß nur der Google-Algorithmus - möglicherweise wegen der vielgeklickten "brodelnden Gerüchteküche". Gleich darunter folgen Bilder. Die linke Spalte ist voller Wahlmöglichkeiten, um auf andere Google-Angebote zu gelangen.
Bild: ScreenshotBing
Die deutsche Variante von Microsofts Bing-Suche wirkt überfrachteter als Google - es fehlt an Weißraum. Immerhin hat der Dienst unseren willentlichen Vertipper gleich erkannt. Auch hier kommt Wikipedia zuerst, dann folgt gleich ein Beitrag zum Körperschmuck. Rechts interessant: Bing führt sofort Buch über Suchanfragen. Das dürfte Menschen, die ihre Privatsphäre schätzen, etwas irritieren.
Bild: ScreenshotDuckDuckGo
DuckDuckGo zeigt mit deutscher Spracheinstellung sofort Details samt Bild aus dem Wikipedia-Artikel an, mit praktischen Zusatzlinks. Dann kommt gleich der Direktlink ins Online-Lexikon sowie zwei Artikel - wieder das Tattoo aus der "Süddeutschen" und ein "Focus"-Beitrag zur "Familienmanagerin" Wulff. Der Facebook-Link führt dagegen zu einer ganz anderen Bettina. Die Suchvorschläge wirken sinnvoll.
Bild: ScreenshotBlekko
Blekko verspricht Suchen ohne Spamlinks, muss sich aber mangels deutscher Spracheinstellung geschlagen geben. Dafür gibt es Klatsch-Links zur "Huffington Post" ganz oben, Wikipedia-Eintrag und einige zusammengewürfelt wirkende Links zu Medien.
Googles deutsche Suche wirkt, weil Google+ ausgeblendet ist, noch relativ übersichtlich. Nachrichten zur Präsidentengattin stehen oben, dann folgt der Wikipedia-Eintrag. Warum ausgerechnet die Münchner "TZ" Rang 2 belegt, weiß nur der Google-Algorithmus - möglicherweise wegen der vielgeklickten "brodelnden Gerüchteküche". Gleich darunter folgen Bilder. Die linke Spalte ist voller Wahlmöglichkeiten, um auf andere Google-Angebote zu gelangen.
Rekordstrafe gegen Google: Wegen Verstößen gegen den Datenschutz von Nutzern des Apple-Browsers Safari muss der Suchmaschinenbetreiber 22,5 Millionen Dollar (rund 18,3 Millionen Euro) Bußgeld zahlen. Einem entsprechenden Vergleich stimmte die US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC) am Donnerstag zu.
Google wird vorgeworfen, den Schutzmechanismus im Safari-Browser von Apple ausgehebelt zu haben. Damit konnte der Internetgigant offenbar auch dann sogenannte Tracking-Cookies auf den Geräten von Nutzern absetzen, wenn diese das eigentlich per Einstellung untersagt hatten.
Die Nachrichtenagentur AP hatte bereits im vergangenen Monat berichtet, dass Google der Millionenstrafe zugestimmt habe. Damit handelt es sich um die höchste Strafe, die die FTC jemals verhängt hat. Die Ermittlungen der FTC waren vor sechs Monaten ins Rollen gekommen, als ein Wissenschaftler der Universität Stanford die Praktiken von Google enthüllt hatte. Das „Wall Street Journal“ griff den Fall auf. Nachdem das Blatt den Konzern zu den Verstößen befragte, schaltete Google die Software ab.
Google räumt kein Fehlverhalten ein
Ein Fehlverhalten gestand Google in der jüngsten Einigung jedoch nicht ein. Bereits im Juli hatte das Unternehmen bekräftigt, die „höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards“ zu wahren. So habe die im Safari-Browser eingesetzte Technik keine persönlichen Informationen gesammelt.
Die Strafzahlung wurde indes nicht wegen der Datensammlung verhängt, sondern weil Google den Sachverhalt nicht richtig darstellte. Erst im Oktober 2011 hatte das Unternehmen ein 20 Jahre gültiges Abkommen unterzeichnet, das unter anderem vorsieht, Kunden nicht über Datenschutzpolitik zu täuschen.
Google versicherte den Nutzern von Safari dann auf seiner Service-Webseite, dass sie nichts weiter unternehmen müssten, um sicherzustellen, dass ihre Internetaktivitäten nicht aufgezeichnet würden.












