Online Atlas 2013: Hanseaten nutzen das Internet am häufigsten

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Online Atlas 2013: Hanseaten nutzen das Internet am häufigsten

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Der (N)Online Atlas zeigt: Insbesondere Berufstätige und Großstadtbewohner sind fleißige Internetnutzer. Die älteren Generationen dagegen hinken hinterher.

von Felix Ehrenfried

Von wegen digitale Zukunft. Der (N)Onliner Atlas 2013 zeigt: Jeder vierte Deutsche lebt ohne Internet. Im Ländervergleich gibt es allerdings deutliche Unterschiede.

76,5 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren nutzen das Internet. Das hat der (N)Onliner Atlas 2013 herausgefunden. Der Atlas ist eine Studie, die seit 2001 vom Verein D21 in Kooperation mit TNS Infratest durchgeführt wird. Dazu wurden über 30.000 Bundesbürger ab 14 Jahren in Interviews befragt. Damit zählt der (N)Onliner Atlas zu den größten Studien in Deutschland zur Nutzung des Internets.

Die Ergebnisse zeigen: Derzeit nutzen rund 53,7 Millionen Deutsche das Netz, was 76,5 Prozent der Bevölkerung entspricht. Damit erreicht der Erfolgszug des Internets in Deutschland vorerst einen Höhepunkt. Denn: Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Internetnutzung um lediglich 0,9 Prozent zu und entspricht damit der niedrigsten Wachstumsrate im Zeitverlauf der Studie seit 2001.

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Doch trotz Stagnation ist Deutschland ganz vorne dabei, wenn es um die Anzahl der Internetnutzer geht. Der Statistikwebsite Internetworldstats zufolge nutzen im Durchschnitt nur 63,2 Prozent der Europäer das Internet, im weltweiten Durchschnitt nur gut jeder Dritte. Auch sind wesentlich mehr Deutsche im Netz unterwegs als noch 2001, als der erste (N)Onliner Atlas veröffentlicht wurde. Damals waren lediglich 40 Prozent der Bundesbürger online.

Betrachtet man das Onlineverhalten in Deutschland genauer, erkennt man, dass insbesondere in Stadtstaaten viel gesurft wird. Spitzenreiter ist Hamburg, wo mehr als acht von zehn Hanseaten das Internet nutzen, dicht gefolgt von Berlin und Bremen. Als stärkstes Flächenbundesland landet Baden-Württemberg mit 79,1 Prozent Internetnutzern auf Rang vier.

Das Schlusslicht bildet Sachsen-Anhalt, wo 67,5 Prozent der Einwohner online sind. Damit nutzen hier rund 14 Prozent weniger Bürger als bei Spitzenreiter Hamburg das Internet. Die Gründe sind unterschiedlich. Beispielsweise ist der Netzausbau Ausbau in dicht besiedelten Zentren wie Hamburg wesentlich besser als in weitläufigen, ländlicher geprägten Gegenden. Das geht auch mit der Verfügbarkeit hoher Bandbreiten einher, die das Surfen im Internet schneller und für den Nutzer angenehm machen.

Das zeigt auch die Statistik: Während in Berlin knapp 63 Prozent der Befragten einen Breitbandanschluss nutzen, sind es in Sachsen-Anhalt mehr als zehn Prozent weniger. Außerdem ist die Internetnutzung in Städten generell höher als auf dem Land: Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern haben im Schnitt eine Bevölkerung, die zu rund 80 Prozent online ist, in Ortschaften unterhalb der 5000er Marke sind das rund fünf Prozent weniger.

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