
Teilnehmende Musiker können eine umfangreiche Seite bei Rdio aufbauen und bekommen unter anderem Zugriff auf Echtzeit-Statistiken. Unter den ersten Teilnehmern sind die Scissor Sisters sowie der Rapper Snoop Dogg, der sich jetzt Snoop Lion nennt. Snoop Dogg kommentierte das Projekt: „Aufstrebende Künstler sind die Zukunft – sie sind das Herzblut der Industrie. Ich freue mich, dass jeder neue Musiker von diesem Service profitieren kann.“
Rdio bietet einen Abo-Dienst an, bei dem für eine Monatsgebühr uneingeschränkt Musik gehört werden kann. Solche Streaming-Dienste, bei denen die Songs von den Nutzern nicht heruntergeladen werden, sondern direkt aus dem Netz laufen, sind zuletzt immer populärer geworden. Zugleich werfen Kritiker ihnen vor, dass Musiker damit sehr schlecht verdienen. Solcher Kritik wolle Rdio mit dem „Artist Program“ entgegensteuern, betonte Gründer Janus Friis: „Ohne Künstler gibt es keine Kunst.“
„Alle talentierten und innovativen Künstler haben eine Fangemeinde im Internet gefunden“, sagt Drew Larner, Geschäftsführer von Rdio. „Aber es ist unglaublich schwer, allein davon sein Leben zu bestreiten. Das Artist Program bietet Künstlern eine weitere Option, ihre bereits bestehenden Streaming-Einnahmen aufzubessern, indem sie das tun, was sie sonst auch machen, nämlich in Kontakt mit ihren Fans zu treten.“
Das Programm wird in allen 14 Ländern, in denen Rdio verfügbar ist, eingeführt. Rdio versteht es als eine Ergänzung zu den Lizenzverträgen, die das Unternehmen bereits mit Labels und Händlern abgeschlossen hat, um die Verfügbarkeit von Musik auf der Plattform zu gewährleisten.













