Profil-Analyse: Was Facebook über unser Liebesleben verrät

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Profil-Analyse: Was Facebook über unser Liebesleben verrät

Über eine Million Facebook-Nutzer haben freiwillig ihr Profil analysieren lassen. Gerade in der Liebe kamen überraschende Details ans Licht. So beginnt das Heiraten der Generation Social Network früher als gedacht.

Die Studie „Data Science of the Facebook World” kommt von keinem geringeren als Stephen Wolfram, dem Erfinder der semantischen Suchmaschine Wolfram Alpha, die uns konkrete Antworten auf eine Suchanfrage geben kann. Mit einem aufwendigen Algorithmus scannte Wolfram die Daten der Facebook-User und veröffentlichte die Ergebnisse auf seinem Blog. Von der Anzahl der Freunde über ihr durchschnittliches Alter bis zum Beziehungsstatus fand er zu erwartende, aber auch überraschende Details über das Privatleben der Facebook-Gemeinde heraus.

Vor allem über das Liebesleben der Netzwerker liefert die Studie beeindruckende Fakten – schließlich war zu Ursprungszeiten auch das Ziel von Facebook, herauszufinden, ob sich das Werben um eine Kommilitonin auf dem Campus lohnt.  Entgegen der Annahme, junge Menschen wollten heutzutage unabhängig sein und würden häufig ihren Partner wechseln, zeigt Wolfram: Mehr als die Hälfte aller User haben ihren Beziehungsstatus mit Ende 20 von „Single“ auf „in einer Beziehung“, „verlobt“ oder gar „verheiratet“ geändert. Das Heiraten beginnt demnach schon bei den 20-Jährigen, mit 40 besäßen dann 75 Prozent der Untersuchten einen Ring am Finger.

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Das Heiraten steht bei der Facebook-Community hoch im Kurs - schon bei den 20-Jährigen schnellt die Kurve nach oben.

Die meisten Singles finden sich unter den Teenagern. Danach nimmt die Zahl stetig ab. Ab 40 Jahren bleibt sie dann relativ stabil. Das heißt im Klartext: Die meisten bleiben dann auch alleinstehend. Das Bestreben nach Selbstständigkeit und Karriere schimmert hier bei den Facebook-Profilen der Frauen etwas durch. Die Zahl derer, die ausdrücklich angeben Single zu sein, nimmt laut Wolfram leicht zu.

Social-Media-Experte "Die Zahl der Facebook-Fans spielt keine Rolle"

Die Fanzahlen bei Facebook sind zweitrangig, nur Unternehmenschefs wollen das nicht hören. Der Deutschland-Chef einer der größten Social-Media-Agenturen erklärt, wie er sie trotzdem überzeugt.

Facebook-Hauptquartier in Menlo Park, Kalifornien - "Facebook setzt die Regeln, ändert die Regeln und als Kunde muss man damit leben." Quelle: dpa

Insgesamt hatten die Untersuchten im Schnitt 342 Facebook-Freunde. Bei Usern bis 20 Jahren steigt die Anzahl der Freunde, mit steigendem Alter nimmt sie dann signifikant wieder ab. Bis Mitte 30 sind die Freunde meist gleich alt, später verteilen sie sich auf alle Altersklassen. Auch die Interessen verändern sich, wie erwartet, mit steigendem Alter und nach Geschlecht. Bei Jugendlichen geht es vor allem um Mode und Beziehungen, aber auch um Schule und Berufseinstieg. Männer reden über Sport und Technik, Frauen über Freunde und Familie. Bei beiden Geschlechtern gleichbeliebt: Zitate und Lebensweisheiten. Je älter man wird dreht sich dann irgendwann nur noch alles ums Wetter – also nicht anders als bei Oma daheim auch.

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