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Schwachstelle im System: Microsoft schließt Sicherheitslücke beim Internet Explorer

Microsoft schließt nach eigenen Angaben eine von Hackern genutzte Sicherheitslücke in dem Web-Browser Internet Explorer. Wie angekündigt gab es für Nutzer eine Aktualisierung der Software, um das Problem zu lösen.

Dazu musste Joseph Bonneau allerdings nicht in Rechner einbrechen - er analysierte die sogenannten Hash-Werte der Passwörter. Das ist eine Art Fingerabdruck des Passworts mit dessen Hilfe Computer herausfinden können, ob ein Passwort richtig ist, ohne es im Klartext zu speichern. Die Hash-Werte lassen aber Rückschlüsse auf das Passwort zu.

Bild: dapd

Microsoft hat die gefährliche Sicherheitslücke in seinem Browser Internet Explorer geschlossen. Der Windows-Konzern veröffentlichte wie angekündigt ein umfangreiches Software-Update. Die Nutzer müssen entweder die automatische Update-Funktion aktiviert haben oder sich die Aktualisierung bei Microsoft herunterladen. Nur sehr wenige Anwender seien Ziel eines Angriffs über die Schwachstelle geworden, betont das Unternehmen.

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Ein Großteil der Explorer-Nutzer - weltweit sind dies Hunderte von Millionen Menschen - hat ihren Computer so eingestellt, dass er das Update automatisch herunterlädt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte allen Nutzern des Programms Anfang der Woche empfohlen, bis zur Beseitigung der Schwachstelle auf alternative Browser für die Internetnutzung auszuweichen.

Ein Microsoft-Sprecher erklärte in der Nacht zum Donnerstag, nur eine kleine Minderheit der Explorer-Nutzer sei durch das Problem Opfer eines Hacker-Angriffs geworden.

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Experten zufolge ermöglichte es die Schwachstelle Angreifern, Computer unter ihre Kontrolle zu bringen. Microsoft hatte zur Überbrückung die Installation einer Sicherheitssoftware empfohlen.

Über die nun geschlossene Schwachstelle kann ein Computer mit einem Trojaner - einer verdeckt agierenden Schadsoftware - infiziert werden. Dazu reicht es schon, eine präparierte Webseite zu besuchen. Zunächst hatte Microsoft Mitte der Woche eine Zwischenlösung ins Netz gestellt.

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