Bild: dpaPlatz 10: Heimwerker, Garten, Blumen
Einen Strauß für die Kollegin, einen Apfelbaum für den Garten oder die neue Bohrmaschine für das nächste heimische Bauprojekt: Deutsche gaben laut der Statistik der Bundesvereinigung des Deutschen Versandhandels im vergangenen Jahr online fast eine Milliarde Euro für Artikel der Kategorie "Heimwerker, Garten, Blumen" aus. Mit einem Umsatzwachstum von 30 Prozent kamen die Online-Händler in diesem Bereich auf 0,96 Milliarden Euro.
Bild: dapdPlatz 9: Telekommunikation/Handy
Knapp vor den Heimwerker- und Gartenartikel liegen Produkte aus dem Bereich Telekommunikation. Für Handys und Co gingen 2012 0,97 Milliarden Euro über die Ladentheke. Übrigens der heftigste Umsatzanstieg: Im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von satten 94 Prozent.
Bild: obsPlatz 8: Haushaltsgeräte
Toaster, Mixer und Küchenwaage lassen sich noch leicht transportieren, aber besonders wenn es um größere und vor allem schwerere Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Spül- oder Waschmaschinen geht, leuchtet jedem ein, warum eine Bestellung im Internet durchaus praktisch sein kann. Deshalb überrascht es nicht, dass die sogenannte "Weiße Ware" im Netz einen Umsatz von 0,99 Milliarden Euro einbrachte. 38 Prozent mehr als 2011.
Bild: ScreenshotPlatz 7: Möbel- und Dekoartikel
Mit Möbeln verhält es sich ähnlich wie mit Haushaltsgeräten: Häufig sind sie schwer, groß und sperrig - und eine Lieferung durchaus wünschenswert. Da sie bei Online-Angeboten häufig schon miteingerechnet ist oder gar nichts kostet, klicken sich viele Deutsche zu ihrem Wunschsofa oder dem Traumschlafzimmer. So kamen die Möbel- und Dekoartikel 2012 auf einen Gesamtumsatz von 1,23 Milliarden Euro. 58 Prozent mehr als 2011.
Bild: dpaPlatz 6: Schuhe
Mit diesem Artikel begann der Online-Modeversandhandel Zalando sein Geschäft: Schuhe. Mittlerweile verkauft er auch mehr, aber Schuhe dürften trotzdem ein gutes Geschäft sein: 1,27 Milliarden Umsatz brachten Treter im deutschen Online-Handel vergangenes Jahr nämlich ein. Eine Umsatzsteigerung von 14 Prozent.
Bild: dpa/dpawebPlatz 5: Hobby-, Sammel- und Freizeitartikel
Je nach Hobby oder Sammelleidenschaft ist es manchmal schwierig in der näheren Umgebung einen Einzelhändler seines Vertrauens zu finden. Gerade dann greift man wohl schnell zum Laptop und sucht den passenden Online-Händler. Das zeigt sich auch in den Umsatzzahlen: Mit 1,98 Milliarden Euro Umsatz steigerten sich die Verkäufe der Hobby-, Sammel- und Freizeitartikel um satte 34 Prozent.
Bild: ScreenshotPlatz 4: Bücher
2,19 Milliarden Euro Umsatz machten die deutschen Online-Buchhändler im vergangenen Jahr mit ihren Artikeln. Hardcover, Softcover oder digital - um elf Prozent wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr.
Bild: dpaPlatz 3: Computer und Zubehör
Der neue Laptop, die neue Maus oder die externe Festplatte... Das alles wird in Deutschland mithilfe des alten Geräts gerne im Netz bestellt. Mit einem Umsatzwachstum von 11 Prozent auf von 2,28 Milliarden Euro im vergangenen Jahr landen Computer und Co. auf dem Treppchen der größten Umsatzbringer des Online-Handels.
Bild: dpa/dpawebPlatz 2: Elektronik
Fernseher, Tablets, Kameras... Für Elektronik geben die Deutschen generell viel Geld aus - und das auch gerne im Netz. Deshalb wundert es nicht, dass der Online-Umsatz von in Deutschland bei 3,54 Milliarden Euro liegt und damit 38 Prozent über dem Vorjahresergebnis.
Bild: ScreenshotPlatz 1: Kleidung
Nichts wird online so gerne gekauft, wie Kleidung. Jeans, Rücke, Shirts und Co. brachten den Online-Händlern 2012 einen Umsatz von satten 5,96 Milliarden Euro ein. Eine Steigerung von 30 Prozent im Vergleich zu 2011.
Platz 10: Heimwerker, Garten, Blumen
Einen Strauß für die Kollegin, einen Apfelbaum für den Garten oder die neue Bohrmaschine für das nächste heimische Bauprojekt: Deutsche gaben laut der Statistik der Bundesvereinigung des Deutschen Versandhandels im vergangenen Jahr online fast eine Milliarde Euro für Artikel der Kategorie "Heimwerker, Garten, Blumen" aus. Mit einem Umsatzwachstum von 30 Prozent kamen die Online-Händler in diesem Bereich auf 0,96 Milliarden Euro.
Wer online shoppt, möchte meist schnell, günstig und sicher einkaufen – letzteres ist zumeist das, worum sich die Kunden am Computerbildschirm am meisten sorgen. Bessere Passwörter und sichere Datenübertragung spielen dabei aber nicht die Hauptrolle. Die Frage Nummer eins: Wie bezahle ich am besten, damit ich mir sicher sein kann, dass mein Geld auch richtig ankommt?
Für deutsche Kunden gibt es an sich eine Vielzahl an Methoden, die als sicher bezeichnet werden: Bankeinzug, Rechnung, Kreditkarte oder die Nutzung eines Online-Zahlungsdienstes. Ist die Rede von einem vertrauenswürdigen Anbieter kann auch die Vorauskasse sicher sein.
Bild: ScreenshotDie größten Online-Versandhäuser
Platz 10: Baur-Versand
Der Baur-Versand ist einer der ältesten Universalversender in Deutschland und gehört mittlerweile zur der Otto Group. Baur gilt als sogenannter Multi-Channel-Versender. Diese Händler, die über Internet, Katalog und - wie im Fall von Baur - auch über ein Kaufhaus ihre Waren anbieten, machten laut dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels 2010 Online-Umsätze von 15,6 Milliarden Euro. Damit haben die Gemischthändler das größte Stück vom Online-Umsatzkuchen. Für sich allein genommen schafft es Baur.de auf Platz zehn des Rankings: Der Umsatz lag laut EHI Retail Institute und Statista im Jahr 2010 bei 254,5 Millionen Euro.
Bild: ScreenshotPlatz 9: Notebooksbilliger.de
notebooksbilliger.de gehört ebenfalls zu den Lieblingen der Deutschen. Der Anbieter von günstiger Technik setzte 2010 insgesamt 328,10 Millionen Euro um und landet damit auf Platz neun des Rankings. Diese Gruppe der reinen Online-Händler machte übrigens 6,2 Milliarden Euro Umsatz. Die Gesamtumsätze aller Onlinedeals beliefen sich laut Bundesverband des Deutschen Versandhandels auf 18,3 Milliarden Euro.
Bild: ScreenshotPlatz 8: thomann.de
Nummer acht in der Liste ist vor allem Musikfreunden ein Begriff: Vom Flügel über den Verstärker bis zur Lichtanlage gibt es bei thomann.de alles. Das honorieren Deutsche Musiker und Musikliebhaber und bescherten dem Familienbetrieb neben rund vier Millionen Kunden auch 348,3 Millionen Euro Umsatz. Und das nur in Deutschland.
Bild: ScreenshotPlatz 7: Weltbild.de
Nicht nur Musiker, auch Leseratten kaufen online - der Webpräsenz des Weltbildverlags bescherte das 2010 rund 353,3 Millionen Euro Umsatz. Für Waren aus dem Internet gaben die Deutschen im Übrigen rund 18,3 Milliarden Euro aus. Dienstleistungen wie Smartphone-Apps, Klingeltöne, Konzert- oder Flugtickets bestellten die Deutschen nur für rund sieben Milliarden Euro.
Bild: ScreenshotPlatz 7: bonprix.de
Auch Kleidung ist - dank immer besserer Rücksendekonditionen - eine beliebte Versandware. Bonprix machte mit Kleidung, Schuhen, Accessoires und Wohndeko 2010 einen Umsatz von 388,4 Millionen Euro. Zumindest online. Insgesamt macht die Otto-Tochter 2010 1,136 Milliarden Euro Umsatz.
Bild: ScreenshotPlatz 5: conrad.de
Der Deutschen liebstes Kind scheint (günstige) Technik zu sein. So schaffte es auch conrad.de, Anbieter günstiger HighTech, ins Ranking: 433,2 Millionen Euro setzte das Portal 2010 um.
Der Branchenumsatz wird noch stärker als in den Vorjahren von einigen wenigen Unternehmen erzielt: Die zehn größten Anbieter erwirtschaften mehr als ein Drittel der Onlineumsätze.
Bild: ScreenshotPlatz 4: Telekom.de
Kurz vorm Treppchen steht die Telekom-Webpräsenz mit ihren Angeboten: 438,2 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftete der Telekommunikationsanbieter laut Statista.
Bild: ScreenshotPlatz 3: Neckermann.de
Die Bronzemedaille gibts für Neckermann.de. Der Multi-Channel-Versender erwirtschaftete 2010 rund 858 Millionen Euro. Die Trennung vom Arcandor-Konzern scheint Neckermann.de gut getan zu haben. Mit seinem breiten Angebot - von der Waschmaschine bis zur Unterhose - zählt Neckermann zu den Generalisten. Diese Händlergruppe erwirtschaftete 2010 mit 8,3 Milliarden Euro Umsatz rund 37 Prozent des gesamten Onlineumsatzes.
Bild: ScreenshotPlatz 2: Otto.de
Auf Platz zwei des Rankings hat es otto.de - Zugpferd der Otto-Gruppe - geschafft. Mit 1,48 Milliarden Euro Umsatz ist otto.de der erfolgreichste deutsche Onlineversand und wird nur noch überholt von...
Bild: ScreenshotPlatz 1: Amazon.de
Amazon.de ist der Lieblings-Onlinehändler der Deutschen. Mit einem Umsatz von 2,546 Milliarden Euro hat Amazon fast doppelt so viel verdient wie otto.de. Von den rund 23 Milliarden Euro erwirtschafteten allein die beiden Onlinehändler rund vier Milliarden Euro. Aber im Markt ist Bewegung: 2010 tauchten viele neue Namen im Ranking auf: Konkret waren es 37 Prozent Neunennungen im Vergleich zum Vorjahr. Der gesamte E-Commerce-Markt in Deutschland ist 2010 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um mehr als 13 Prozent gewachsen.
Die größten Online-Versandhäuser
Platz 10: Baur-Versand
Der Baur-Versand ist einer der ältesten Universalversender in Deutschland und gehört mittlerweile zur der Otto Group. Baur gilt als sogenannter Multi-Channel-Versender. Diese Händler, die über Internet, Katalog und - wie im Fall von Baur - auch über ein Kaufhaus ihre Waren anbieten, machten laut dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels 2010 Online-Umsätze von 15,6 Milliarden Euro. Damit haben die Gemischthändler das größte Stück vom Online-Umsatzkuchen. Für sich allein genommen schafft es Baur.de auf Platz zehn des Rankings: Der Umsatz lag laut EHI Retail Institute und Statista im Jahr 2010 bei 254,5 Millionen Euro.
Generell ist Online-Shopping in Deutschland sehr beliebt: Nach einer BITKOM-Studie kaufen hier zulande neun von zehn Internetnutzern im Web auch ein. Bei einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands zeigte sich zudem, dass ein Großteil der Deutschen dabei auf den Klassiker setzt: die Rechnung. Demnach zahlen 58 Prozent ihren Internet-Einkauf per Rechnung.
Grundregeln zum sicheren Einkauf im Internet
Sichere Passwörter
Um die Sicherheit der eigenen Daten zu garantieren, sollen Kunden-Passwörter mindestens acht Zeichen haben und eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sein.
Verschlüsselte Datenübertragung
Um sicher zu sein, dass die Daten bei den Online-Shops auch sicher übertragen werden, sollte man Acht darauf geben, dass die Datenübertragung verschlüsselt ist. Dies lässt sich in der Regel an dem Kürzel https:// anstelle von http:// in der Adresszeile erkennen.
Seriösität prüfen
Jeder Kunde sollte vor seinem Kauf überprüfen, ob der gewählte Anbieter auch seriös ist. Ein gewerblicher Händler etwa sollte immer vollständige Kontaktdaten zur Verfügung stellen. Ebenso sollten Informationen zu Garantie- und Gewährleistungsbedingungen ebenso leicht zu finden sein, wie die Angaben zum Widerrufs- oder Rückgaberecht. Bewertungen von bisherigen Kunden können außerdem eine gute Kontrolle bieten. Besonders gut sind Internet-Gütesiegel, wie etwa „Geprüfter Online-Shop“.
Bedingungen studieren
Vor dem Kauf sollte jeder Kunde genau durchlesen, was in der Artikelbeschreibung steht. Besonders wenn es um gebrauchte Ware geht. Auch eine Kontrolle der Versand- und Lieferbedingungen kann Sie vor Fehlern bewahren.
Sichere Zahlungsmethoden
Beim Bezahlen sollten sich Kunden für eine sichere Zahlungsmethode entscheiden. Dazu gehören Bankeinzug, Rechnung, Kreditkarte oder die Nutzung eines Online-Zahlungsdienstes.
Widerrufsrecht prüfen
Hat man seine Ware bei einem gewerblichen Händler gekauft, so sollte das Widerrufs- oder Rückgaberecht besonders geachtet werden. Dabei besteht nämlich den Kunden die Möglichkeit, die Ware auch ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei Wochen zurückzuschicken.
Unseriöse E-Mails
Kunden sollten niemals per E-Mail Passwörter, Bankdaten oder Kreditkarteninformationen herausgeben. Sollten Sie danach gefragt werden oder über einen Link ein Formular mit solchen Daten ausfüllen, seien Sie misstrauisch. Solche E-Mails sind unüblich und damit unseriös.
Der Rechnungskauf sei so weit verbreitet, weil der Kunde die Ware vor der Bezahlung begutachten kann, begründet BITKOM-Präsident Dieter Kempf. „Der Kauf per Rechnung ist für den Kunden ein sicheres Verfahren, für den Händler entsteht hingegen ein vergleichsweise hohes Zahlungsausfallrisiko.“
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