Smartphone-Spionage: Hacker hören Top-Manager ab

exklusivSmartphone-Spionage: Hacker hören Top-Manager ab

von Jürgen Berke

Ein Selbstversuch zeigte, dass vertrauliche Daten auf dem Smartphone aufgrund von gravierenden Sicherheitslücken in den Mobilfunknetzen ausspioniert werden können.

Topmanager können leichter als bisher angenommen abgehört werden, wenn sie vertrauliche Informationen über ihr Smartphone weitergeben. Dies erbrachte der erste Selbstversuch in dieser Form, bei dem Hacker im Auftrag der WirtschaftsWoche Detthold Aden, den Vorstandschef der BLG Logistics Group, und Wolfgang Fischer, den Vizechef der Stuttgarter Versicherung, mit deren Wissen erfolgreich ausspionierten.

Dabei schalteten sich die Hacker Karsten Nohl und Luca Melette in Telefonate der beiden Manager ein, deren Handynummer sie kannten, und entschlüsselten danach die Gesprächsdaten.

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Zugleich legten sie Bewegungsprofile der Betroffenen an und knackten die Mailbox. Dazu verwendeten sie kostenlose Spähsoftware aus dem Internet sowie Elektronik, die es für gut 100 Euro im herkömmlichen Handel zu kaufen gibt. Möglich sind solche Abhöraktionen, wie der Test der WirtschaftWoche zeigt, durch gravierende Sicherheitslücken in den bestehenden Mobilfunknetzen.

Sowohl Aden und Fischer als auch die von ihnen angerufenen Personen hatten zuvor ihr Einverständnis zu der Abhöraktion gegeben.

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