Smartphones: Autofahrer lesen und schreiben Nachrichten am Steuer

Smartphones: Autofahrer lesen und schreiben Nachrichten am Steuer

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Surfen bis es kracht - Experten warnen vor Smartphone-Nutzung im Auto.

Alarmierend viele Autofahrer nutzen ihr Smartphone während der Fahrt. Allerdings telefonieren sie nicht bloß, sie lesen und schreiben vor allem Nachrichten. Das Unfallrisiko erhöht sich dadurch drastisch.

Alarmierend viele Autofahrer sind einer neuen Studie zufolge wegen Lesens und Tippens auf dem Smartphone ein ernsthaftes Verkehrsrisiko. Verkehrspsychologen stellten bei der Beobachtung von rund 12.000 vorbeifahrenden Autos fest, dass 4,5 Prozent der Fahrer mit dem Mobiltelefon hantierten, wie eine den Radioprogrammen NDR Info und N-Joy vorliegende unveröffentlichte Studie der Technischen Universität Braunschweig ergab.

Damit sei dieser Anteil höher als der der telefonierenden Fahrer. Die Wissenschaftler hätten im vergangenen Jahr knapp 12.000 vorüberfahrende Autos an 30 Standorten in Hannover, Braunschweig und Berlin beobachtet.

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Straßenverkehr Smartphones bringen Fußgänger in Gefahr

Schnell noch Mails checken, Facebook füttern, Nachrichten bei WhatsApp schreiben: Die Smartphone-Generation „Kopf unten“ ist laut einer Studie nicht nur am Steuer, sondern auch zu Fuß eine Gefahr für den Straßenverkehr.

Das Smartphone als riskante Ablenkung: Laut Dekra sind 22 Prozent aller Verkehrstoten in der EU Fußgänger. Quelle: dpa

Gründe für die unzulässige Handy-Nutzung seien die stark gestiegene Zahl von Smartphones sowie mangelndes Problembewusstsein, urteilte der Leiter der Studie, der Verkehrspsychologie-Professor Mark Vollrath. „Den Leuten scheint nicht klar zu sein, wie gefährlich gerade das Tippen auf dem Handy ist.“

Das Schreiben einer SMS oder das Eintippen einer Telefonnummer erhöhe Studien zufolge das Unfallrisiko um das Sechs- bis Zwölffache, berichteten die NDR-Sender. In Deutschland führten nur wenige Bundesländer Statistiken zur Handynutzung am Steuer, als Unfallursache könne dies in weniger als 0,1 Prozent der Fälle nachgewiesen werden. Vollrath halte allerdings die Erfassung durch die Polizei für lückenhaft.

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