Smartphones: Neues iPhone - Futter für die UFOne-Jäger

Smartphones: Neues iPhone - Futter für die UFOne-Jäger

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Wieder einmal Zankapfel eines Rechtsstreits: das iPhone. Diesmal geht es darum, dass Handy-Gigant dem US-Konzern Apple vorwirft, Patente verletzt zu haben

von Thomas Kuhn

Apple testet offenbar die nächste Generation seines Erfolgshandys iPhone. Das Gerät mit der Typenkennung "3,1" ist in Nutzerprofilen einer kalifornischen IPhone-Software aufgetaucht. Die Fan-Gemeinde der UFOne-Jäger ist elektrisiert. Weit mehr noch aber sollten sich die Investoren freuen.

Neben UFO-Gläubigen gibt es kaum eine eingeschworene Gemeinschaft, die mit ähnlicher Hartnäckigkeit Ausschau nach dem Unbekannten hält, wie die Fans von Apples Designer-Handy iPhone – quasi den UFOne-Jägern. Noch bevor Apple-Chef Steve Jobs überhaupt offiziell die Existenz des ersten Exemplars bestätigt hatte, kursierten im Internet Bilder von vermeintlichen Erlkönigen – die sich im Nachhinein als mehr oder minder gut gemachte Fakes herausstellten.

In diesen Tagen kocht die Gerüchteküche wieder hoch. Denn einmal mehr sind Spuren einer bisher unbekannten, künftigen iPhone-Variante aufgetaucht. Nicht, dass schon konkrete Details bekannt wären. Mehr als die Gerätekennung "iPhone3,1", die kürzlich in den Nutzerprofilen der iPhone-Anwendung iBART auftauchte, einem digitalen Fahrplan für den öffentlichen Nahverkehr von San Fancisco, gibt es noch nicht.

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Wer den Erfolg verwaltet, verliert

Doch selbst derart spärliche Informationen reichen, die Enthusiasten unter den UFOne-Jägern in Alarmstimmung zu versetzen. Offenbar bastelt Apple an einem Nachfolger, einer Alternative oder an was auch immer, das den Mythos iPhone fortschreiben soll. Schon im August hatten Techniker, versteckt in verborgenen Winkeln von Apples Handy-Betriebssystem iPhone OS, das Gerätekürzel "iPhone 3,1" gefunden.

Wirklich überraschend aber ist all das nicht. Wer würde im Ernst glauben, dass sich Apple auf Dauer auf dem Erfolg seines einen, einzigen Mobiltelefons ausruhen will – und kann? Selbst wenn der, wie unlängst publik wurde, derzeit profitabler ist als das komplette Mobiltelefongeschäft von Handyprimus Nokia zusammengenommen.

Denn so ist nun mal das Gesetz der großen Zahl – speziell an der Börse (an der ja auch Apple notiert ist): Wer einmal erfolgreich ist, gilt schon als Loser, wenn er den Erfolg nur konstant hält. Langfristig wird es dazu nicht mehr reichen, das äußerlich immer gleiche iPhone mal mit einem schnelleren Prozessor und mal mit einem eingebauten Kompass aufzuwerten. Um die Erwartungen der Investoren und Analysten zu befriedigen kommt Jobs also gar nicht umhin, wir üblich streng geheim, die nächsten iPhone-Varianten entwickeln zu lassen.

Nachfolger mit Tasten oder HD-Vdeo

Und weil die Zahl der potenziellen Käufer für rechteckige und mit einem großen Display ausgestattete Apple-Handys auf absehbare Zeit erschöpft sein wird (es sei denn Jobs verscheuert die Geräte irgendwann zum Ramschpreis und lädiert damit seine Marke), müssen neue, alternative iPhone-Konzepte her. Ich wette daher, dass wir schon bald entsprechende Geräte mit integrierter Tastatur sehen werden, oder solche mit High-End-Fotochip, oder mit HD-Videokamera, oder vielleicht auch zum Zusammenklappen. Hauptsache anders, als bisher.

Mag sein, dass die noch nicht die Gerätekennung "iPhone 3,1" haben. Aber viel mehr wird's nicht.

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