Social Media: Google bekommt ein Image-Problem

Social Media: Google bekommt ein Image-Problem

Quelle:Netzwertig.com

Noch nie sah sich Google mit derartig anhaltender öffentlicher Kritik aus dem Unternehmen sonst zugeneigten Kreisen konfrontiert. Durch die strategische Neuausrichtung rund um das neue soziale Netzwerk Google+ entsteht ein ernsthaftes Image-Problem.

Im Web gelesene Artikel, auf die ich eventuell zu einem späteren Zeitpunkt in einem eigenen Beitrag Bezug nehmen möchte, speichere ich beim Social-Bookmarking-Dienst Diigo.

Ende des vergangenen Jahres beschlich mich der Eindruck, eine wachsende Zahl von Texten im Netz befasse sich kritisch mit dem aktuellen Treiben von Google. Und weil der Such- und Werbegigant nun einmal das tonangebendste Internetunternehmen der vergangenen Dekade war und damit auch bei uns einen wichtigen Gegenstand der redaktionellen Berichterstattung darstellt, entschloss ich mich, fortan Links zu Google-kritischen Beiträgen bei Diigo mit einem eigenen Tag zu versehen. Einfach, um rückwirkend schnell einige entsprechende Artikel zur Hand zu haben, falls dies erforderlich sein würde. Zumal es eine gewisse Bedeutung hat, wenn der einstige, nahezu uneingeschränkte Liebling von Web-Enthusiasten und Tech-Geeks plötzlich in den einschlägigen Branchenblogs mit Vorwürfen und Verrissen bedacht wird.

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Ganze 23 Beiträge mit dem Schlagwort “Googlefail” befinden sich mittlerweile in meinem Diigo-Archiv (rückwirkend betrachtet hätte ich es besser “Googlekritik” nennen müssen, aber dazu ist es nun zu spät), darunter auch so legendäre Texte wie der jüngst bei Gizmodo erschienene “The Case Against Google” sowie der des ehemaligen Google-Mitarbeiters James Whittaker.

Gerade speicherte ich einen weiteren sogenannten “Rant”, der am Abend bei TechCrunch erschien und der beschreibt, wie Google mit seinem sozialen Netzwerk Google+ sämtliche Chancen hat verstreichen und die meisten Schwächen von Facebook in einem eigenen Social Network hat nachbauen lassen, ohne dessen Vorzüge zu übernehmen.

An dieser Stelle soll es jedoch nicht darum gehen, inwieweit der zunehmende kritische Blick auf das bisherige Ausnahmeunternehmen gerechtfertig ist und ob Google+ – das hochpriorisierte Projekt, das im Endeffekt direkt oder indirekt hinter jeder unpopulären Veränderung und einschneidenden Maßnahmen des Konzerns steht – nun als Flop bezeichnet werden muss oder nicht.

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