Soundcloud: Twitter steigt bei Berliner Musikdienst ein

Soundcloud: Twitter steigt bei Berliner Musikdienst ein

, aktualisiert 15. Juni 2016, 13:11 Uhr
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Twitter beteiligt sich an Soundcloud.

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat sich mit einer unbekannten Summe am Berliner Start-up Soundcloud beteiligt. Der Musikdienst schrieb zuletzt einen Millionenverlust.

Twitter steigt beim Berliner Musikdienst Soundcloud ein. Der Chef des US-Kurznachrichtendienstes, Jack Dorsey, bestätigte die Beteiligung am Dienstagabend, allerdings ohne finanzielle Details zu nennen. Laut dem Technologie-Onlineportal Re/Code hat Twitter rund 70 Millionen Dollar (etwa 62 Millionen Euro) in das 2008 gegründete Start-up investiert.

Dies sei im Rahmen einer 100 Millionen Dollar umfassenden Finanzierungsrunde erfolgt, die Soundcloud mit insgesamt rund 700 Dollar bewertet habe. Das wäre die gleiche Bewertung wie bei der vergangenen Finanzierungsrunde im Jahr 2014, in der Soundcloud sich bei Investoren 60 Millionen Dollar geholt hatte. Bekannt ist unter anderem, dass in der Vergangenheit die Finanzinvestoren Kleiner Perkins, IVP sowie Union Square Ventures die Firma unterstützt haben.

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Bei Soundcloud können Nutzer Musik und andere Audiodateien hochladen und sie teilen. Das Unternehmen mit derzeit rund 175 Millionen Nutzern gibt nur wenig Einblick in sein Geschäft. Medienberichten zufolge machte die Firma 2014 fast 40 Millionen Euro Verlust. Laut Mitgründer Eric Wahlforss sind die meisten der Nutzer keine zahlenden Abonnenten.

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Soundcloud: Berliner Musik-Plattform in der Krise.

Erst kürzlich weitete Soundcloud seine Abodienste auf die USA, Großbritannien und Irland aus, um stärker Wettbewerber wie Apples Musikdienst und Spotify anzugreifen.

Vor rund zwei Jahren soll Twitter an einem Kauf von Soundcloud interessiert gewesen sein, um sein Musik-Geschäft auszubauen - aber am Ende einen Rückzieher gemacht haben. Auch die eigene App zum Entdecken neuer Musik stellte Twitter ein. Soundcloud handelte unterdessen Deals mit großen Musikkonzernen aus und startete Ende März das Abo-Angebot „SoundCloud Go“.

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