Soziale Netzwerke: Was Nutzer von sich preisgeben und was nicht

Soziale Netzwerke: Was Nutzer von sich preisgeben und was nicht

Wer soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Xing nutzt, gibt viel von sich preis. Experten warnen häufig davor, dass Nutzer zu viel verraten. Jetzt zeigt eine Studie, die entscheiden sich teilweise aber bewusst gegen eine Veröffentlichung.

Bei so manchem Facebook-Nutzer findet sich der halbe Lebenslauf und ein Großteil der eigenen Lebensgeschichte wieder: Hochzeitsbilder, Schnappschüsse aus dem Urlaub, Betriebsausflug mit den Kollegen oder Links zu Artikeln, die die eigene Meinung wiederspiegeln. Aus diesem Grund ist mittlerweile auch für etwa jeden zweiten Personalverantwortlichen die Recherche in Sozialen Netzwerken unverzichtbar. Häufig sollen Bewerber durch die Informationen in Sozialen Netzwerken etwa nicht eingeladen oder nicht eingestellt worden sein – meist, weil diese im Widerspruch zu den Bewerbungsdaten standen.

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Wer bei Facebook angemeldet ist, der muss seinen Klarnamen angeben. Ansonsten verstößt der Nutzer gegen die AGB und der Account kann gesperrt werden. Das ist nicht rechtens, sagt ein deutscher Datenschützer.

Wer bei Facebook angemeldet ist, der muss seinen Klarnamen angeben Quelle: dpa

Und weil solche Fälle mittlerweile hinreichend bekannt sind, wundert es im Grunde nicht, dass die Deutschen sensibler werden für die Dinge, die sie auf Facebook, Xing oder Twitter veröffentlichen. Das belegt auch die Studie des Digitalverbands Bitkom, der 1013 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt hat. Von denen waren 703 in sozialen Netzwerken aktiv unterwegs und vertraten größtenteils die klare Meinung, dass nicht alles ins Netz gehört. So gaben insgesamt 85 Prozent der Nutzer an aus Datenschutzgründen bewusst auf die Veröffentlichung bestimmter persönlicher Informationen zu verzichten. „Die meisten Nutzer sozialer Netzwerke gehen sehr bewusst mit persönlichen Informationen und Meinungen um“, sagt Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin Vertrauen und Sicherheit. „Je nach Situation und Inhalt entscheiden sie, welche Inhalte sie mit anderen Mitgliedern des Netzwerks teilen.“ Dazu gehörten auch Meinungsäußerungen zu sensiblen Themen.

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Im Detail verzichten 63 Prozent auf Angaben zu ihrer sexuellen Orientierung und 43 Prozent auf die Angabe ihres richtigen Namens. Fast jeder Zweite gab zudem an, keine Fotos von sich selbst zu posten, um die eigene Privatsphäre zu schützen. . Die eigene Meinung scheinen allerdings mehr Menschen frei in den Sozialen Netzwerken zu äußern. Rund 41 Prozent gaben an, zwar auf Aussagen zu religiösen Inhalten und 37 Prozent auf Aussagen zu politischen Fragen zu verzichten, aber beim Thema genereller Meinungsäußerung gaben sich gerade mal ein Fünftel als zurückhaltend.

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