Soziales Netzwerk: Warum sich auf Facebook niemand mehr verstecken kann

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Soziales Netzwerk: Warum sich auf Facebook niemand mehr verstecken kann

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Ein Facebook-Mitarbeiter geht an dem Logo des Unternehmens im Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien, vorbei.

Derzeit können Nutzer noch verhindern, dass sie auf Facebook gefunden werden. Diese Funktion will das Soziale Netzwerk nun aber abstellen.

Facebook-Nutzer sollten zurzeit ihre Privatsphäre-Einstellungen überprüfen. Denn das Soziale Netzwerk will die Funktion „Wer kann deine Chronik über deinen Namen finden?“ nun endgültig abstellen. Darüber konnten die Nutzer des Netzwerks bisher bestimmen, ob und von wem sie über die Suchfunktion gefunden werden wollen. Damit ist künftig Schluss, wie das Unternehmen in einem Blog-Post mitteilte.

Facebook argumentiert die Abstellung in einer Pressemitteilung wie folgt: „Es hat sich herausgestellt, dass diese Einstellung nicht mehr hilfreich war, da die Chronik eines Nutzers nicht nur über den Namen, sondern über verschiedene Wege gefunden werden kann.“ Und das habe zu Verwirrungen geführt, weil der im Feed entdeckte Name dann nicht angeklickt werden konnte.

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Die Einstellung stamme aus einer Zeit, in der Facebook noch ein simples Profil-Verzeichnis mit begrenzten Möglichkeiten gewesen sei. Andere Nutzer konnten damals beispielsweise auf die Chronik gelangen, indem sie einfach nur auf den Namen in einer Neuigkeiten-Meldung oder in der Chronik eines gemeinsamen Freundes geklickt haben. Mittlerweile können Nutzer Facebook jedoch auch über die Suche im Social Graph durchsuchen (zum Beispiel „Nutzer, die in Berlin leben“).

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Stattdessen hat Facebook vor einem Jahr das Aktivitätenprotokoll eingeführt, das jedem Nutzer die Möglichkeit bietet, die Privatsphäre-Einstellungen zu kontrollieren. Das Protokoll erreicht man über das Privatsphäre-Icon, das kleine Schloss neben dem „Startseite-Button“ oben rechts. An dieser Stelle lässt sich zum Beispiel einstellen, wer welche Inhalte sehen kann und wer den Nutzer kontaktieren darf.

Die alte Privatsphäre-Einstellung ist bei Mitgliedern, die sie nie genutzt haben, bereits im Dezember 2012 entfernt worden, teilte Facebook mit. Wer die Funktion noch im Hintergrund eingestellt hat, wird von dem Unternehmen in den kommenden Tagen darauf hingewiesen, dass die Funktion abgestellt wurde. Damit sind dann künftig alle Nutzer unter ihrem Profilnamen auf Facebook zu finden. Umso wichtiger ist es, zu kontrollieren, wer die Seite wirklich einsehen darf und wer nicht.

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