Standortbasiertes Marketing: Deutsche Startups stürzen sich auf iBeacon

Standortbasiertes Marketing: Deutsche Startups stürzen sich auf iBeacon

Seit Apple grünes Licht für sein neues E-Commerce-System gegeben hat, stürzen sich auch deutsche Startups auf das Thema. Denn die Technologie könnte wahr machen, was sich Handel und Marketing seit Jahren ausmalen.

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So eine Nachricht können Geschäfte dank einer neuen Bluetooth-Technologie direkt auf das Smartphone des Kunden schicken - sobald dieser am Geschäft vorbei läuft.

Es war absehbar, dass die für frischen Wind im Handel sorgende Einführung von Apples Bluetooth-basiertem Positionierungssystem iBeacon auch in Deutschland Startups dazu anregen würde, sich in diesem Markt anzusiedeln. Und tatsächlich stürzen sich neue und existierende Jungfirmen seit einigen Wochen regelrecht auf das Thema. Und das, obwohl Apple iBeacon hierzulande noch gar nicht an die große Glocke hängt. Im Heimatland USA dagegen kommt das System in allen Apple-Geschäften zum Einsatz. Doch natürlich gilt: Wer mit iBeacons ein erfolgreiches Geschäftsmodell aufbauen möchte, muss jetzt loslegen, nicht erst in einigen Monaten. Ab sofort gestattet Apple Drittherstellern auch offiziell, zertifizierte Sender mit dem iBeacon-Markennamen anzupreisen.

sensorberg bietet Rundumlösung

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Das Berliner Startup sensorberg macht alles richtig, mit seiner “Beacon Management Plattform” bereits einsatzbereit zu sein. Das Unternehmen vertreibt ein sogenanntes Beacon StartKit, bestehend aus drei iBeacons, die Geschäftsinhaber in ihren Räumlichkeiten verteilen können und über die sie dann Informationen an die Smartphones (iOS oder neuere Android-Versionen) der gerade vor Ort anwesenden Kunden senden können. sensorberg liefert außerdem die notwendige Administrationssoftware zur Konfiguration der iBeacons und zum Versand der Nachrichten sowie das Software Development Kit (SDK), mit dessen Hilfe Händler ihre Apps für den Empfang der iBeacon-Mitteilungen fit machen können. Ansonsten bringen iBeacons nämlich nichts. Das 2013 gegründete Startup partizipierte am Programm des Microsoft Venture Accelerators und konnte jüngst eine Kapitalspritze durch den VC Berlin Technologie Holding in Höhe von 750.000 Euro bekannt geben.

Shopwnow und Yoints starten 

Eigene Apps iBeacon-fähig zu machen, lohnt sich allerdings nur für größere Einzelhandelsketten. Das Gros der Ladenbesitzer dürfte nicht einmal über eine eigene App verfügen. Das Berliner Startup Shopnow, ein Spross vonAxel Springers eigener Ideenschmiede, sowie der Hamburger WettbewerberYoints, beide ganz frisch geschlüpft, lösen dieses Problem mit jeweils einer an Konsumenten gerichteten, händlerübergreifenden Anwendung. Die Apps belohnen Verbraucher für das Betreten von und Aktivitäten in Geschäften mit Prämien und nutzen zur Erfassung von Läden installierte iBeacons. Shopnow ist mit Apps für iPhone und Android bereits online, bei Yoints heißt es noch “Coming soon”.

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