Startup: 17-Jähriger verkauft App an Yahoo

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Startup: 17-Jähriger verkauft App an Yahoo

Der amerikanische Internetkonzern Yahoo hat die Erfindung des 17-jährigen Briten, Nick D'Aloisio für wahrscheinlich 30 Millionen Dollar gekauft.

Summly, das Programm des Jungen, zeigt auf dem Smartphone maximal 400 Zeichen lange Zusammenfassungen von Nachrichtentexten aus dem Web an. Diese Technik will Yahoo nun in eigenen Anwendungen einsetzen. Der Preis lag nach Informationen des Blogs „All Things D“ bei knapp 30 Millionen Dollar.

Das am Montag verkündete Geschäft ist vor allem wegen des Alters des Summly-Erfinders spannend: Nick D'Aloisio war gerade einmal 15, als er Summly 2011 auf den Weg brachte. Das nötige Geld für die Entwicklung sammelte der geschäftstüchtige Teenager bei Wagniskapitalgebern ein, deshalb ist bislang auch nicht klar, wie viel Geld der 17-Jährige nun behalten darf.

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Die vermeintlichen Yahoo-Heilsbringer: Marissa Mayers Spitzenteam aus dem Jahr 2012

  • 1. Marissa Mayer

    Marissa Mayer war im Jahr 2012 im Alter von 37 Jahren die jüngste Chefin eines US-Konzerns. In den ersten hundert Tagen bei Yahoo hat sie ihr Führungsteam neu aufgestellt und die Moral der Mitarbeiter gehoben. Ihr Glanz als pragmatische Macherin färbte damals zunächst auch auf Yahoo ab.

  • 2. Henrique de Castro

    Henrique de Castro, damals 47, war nach Mayer die Nummer zwei bei Yahoo. Der gebürtige Portugiese verantwortete zuvor bei Google unter anderem das Banner-Anzeigengeschäft.  

  • 3. Ken Goldman

    Ken Goldman, 63 – der Silicon Valley Veteran war damals neuer Finanzchef unter Mayer. Der Senior sollte verlorenes Vertrauen bei Aktionären und Wall Street Analysten rückgewinnen.

  • 4. Kathy Savitt

    Kathy Savitt,  48 – sollte als Marketingchefin das Profil von Yahoo stärken. Die Online-Expertin beriet schon Amazon-Gründer Jeff Bezos, arbeitete für PepsiCo und führte zuletzt ein Internet-Unternehmen.

Die Liste der Unterstützer liest sich beeindruckend: Schauspieler Ashton Kutcher, Zynga-Chef Mark Pincus, Künstlerin Yoko Ono oder die News Corp. von Medienmogul Rupert Murdoch. Am Ende hat D'Aloisio vor allem Yahoo-Chefin Marissa Mayer überzeugt, die das Unternehmen fit machen will für den Konkurrenzkampf mit Google und Facebook.

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D'Aloisio und sein kleines Team werden nun bei Yahoo anfangen. „Wir haben mit unserer Technik gerade erst angefangen“, schrieb D'Aloisio in seinem Blog. Die Summly-App selbst wird allerdings eingestellt; sie ist bereits nicht mehr in Apples App-Store zu finden.

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