Streit um Timeline-Manipulation: Datenschützer untersuchen Facebook-Experiment

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Streit um Timeline-Manipulation: Datenschützer untersuchen Facebook-Experiment

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Ein Facebook-Newsfeed ist auf einem Smartphone zu sehen. Mit einem gigantischen Emotionsexperiment hat sich Facebook Ärger eingehandelt.

Das heimliche Experiment von Facebook, bei dem die Timelines von Hunderttausenden Nutzern manipuliert wurden, hat harsche Kritik ausgelöst. Datenschützer haben nun Ermittlungen eingeleitet.

Facebook hat mit einem heimlichen Experiment zur Manipulation von Nutzern die Datenschützer in Großbritannien alarmiert. Die zuständige Behörde ICO bestätigte am Mittwoch Ermittlungen gegen das weltgrößte Online-Netzwerk. Geprüft wird demnach, ob das Unternehmen rechtswidrig gehandelt hat.

Anlass ist eine wissenschaftliche Untersuchung aus dem Jahr 2012, die fast 700.000 Facebook-Nutzer betraf. Diese waren über das Vorhaben aber nicht informiert worden. Facebook wollte herausfinden, wie sich Nutzer zu positiven oder negativen Kommentaren bewegen lassen. Das Experiment hatte im Internet scharfe Kritik ausgelöst.

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Noch sei unklar, gegen welche konkreten Gesetze Facebook verstoßen haben könnte, zitierte die "Financial Times" einen Sprecher der Behörde. Die Datenschützer von ICO können Geldstrafen von bis zu 500.000 Pfund (rund 627.000 Euro) verhängen und Unternehmen zur Änderung des Geschäftsgebarens zwingen. Ein Facebook-Sprecher betonte, in der Studie seien die Informationen der Nutzer ausreichend geschützt gewesen.

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